Immer mehr, vor allem junge Erwachsene kommen wegen exzessiven PC-/Internetgebrauchs in Psychotherapie, weil sie, ohne es zu merken, in eine Abhängigkeit abgedriftet sind.
Wie konnte es zur Abhängigkeit von Computer und Internet kommen? Warum sind diese Medien für manche Personen gefährlich? Welche Rolle spielt die Familie? Was wird in der Therapie gemacht? Diese und andere Fragen werden in »Abschalten statt Abdriften« ausführlich beantwortet. Viele Bilder und der gut lesbare Text machen aus diesem Buch eine abwechslungsreiche Lektüre für Betroffene in Therapie und auch Angehörige.
- Mit zahlreichen Arbeitsblättern und Fragebögen für die Therapie
- Neu in der 2. Auflage: negative psychische Auswirkungen von exzessivem Handy-Gebrauch
Aus dem Inhalt:
Wie die Behandlung seelischer Probleme in einer Psychotherapie helfen kann, den krankhaften Umgang mit Handy, Computer und Internet zu überwinden • Wie sich normaler vom problematischen und krankhaften Handy-/Computer-/Internet-Gebrauch unterscheidet und woran Sie das erkennen können • Welche Rolle unser Selbstbewusstsein bei der Entwicklung und Überwindung des krankhaften Handy-/,Computer- ,und Internet-Gebrauchs spielt • Welche Rolle die Gefühle und der Verstand beim krankhaften Gebrauch von Handy, Computer und Internet spielen und wie sie helfen können, davon los zu kommen • Wie soziale Kontakte und Handy-/Computer-/Internet-Gebrauch sich gegenseitig beeinflussen • Wie der krankhafte Gebrauch von Handy, Computer und Internet die Antriebskräfte blockiert und wie diese wieder geweckt werden können • Wie Stressbelastung und krankhafter Umgang mit Handy, Computer und Internet zusammenhängen und was gegen zu viel Stress getan werden kann • Wie wieder Farbe und Freude in die Realität gebracht werden kann • Wie die Familie oder die Partnerschaft helfen können auf dem Weg aus dem krankhaften Umgang mit Handy, Computer und Internet • Wo finden Sie Hilfe?
2. Auflage, 2022
Bindeart: Buch, gebunden Format: 170 x 247 x 17 mm Gewicht: 519 g Umfang: 201 Seiten Verlag: Beltz
»Schritt für Schritt – oft mithilfe von Arbeitsblättern, Zeichnungen, Sprachbildern, Tests und Übungen – wird der Patient auf eine Reise zurück zum unproblematischen Umgang mit Computer und Internet begleitet (…).«
- PSYCHOLOGIE HEUTE
»Dieses äußerst gut lesbare Buch ist zunächst gedacht für die Therapiebegleitung, somit für die von dieser Krankheit Betroffenen und für Therapeuten. Aber es ist auch eine ausgezeichnete Grundlage für Lehrer/innen, die sich mit diesem Problem bei ihren Schüler/innen auseinandersetzen müssen. Äußerst hilfreich und lesenswert.«
- Schulmagazin 5-10
»Viele Bilder und der gut lesbare Text machen aus diesem Buch – trotz seiner ernsten Thematik – eine abwechslungsreiche Lektüre, die auch Angehörigen den nötigen Durchblick gibt.«
- Konturen
»Auch wenn sich das Buch hauptsächlich an betroffene Erwachsene richtet, kann es für Angehörige und pädagogische Berufe eine hilfreiche und eindrückliche Lektüre sein. Es enthält nicht nur interessante und aufschlussreiche Hintergrundinformationen zu einem problematischen Verhalten, sondern bietet mit den vielen Arbeitsmaterialien auch Anregungen und Hilfestellungen, die in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen genutzt werden können, z. B. als Anregungen und Grundlagen für klärende und reflektierende Gespräche.«
- ajs-informationen
»Abschließend lässt sich festhalten, dass dieses Werk aufgrund der vielen und unterschiedlichen Materialien, insbesondere für die praxisbezogene Arbeit einen wertvollen Beitrag leistet. Darüber hinaus kann sich dieses Werk ergänzend im Rahmen professioneller Hilfen einsetzen lassen, um Menschen im Sinne der Selbsthilfe dabei zu unterstützen, die eigene Abhängigkeit im Kontext digitaler Medien zu erkennen und überwinden zu können.«
- Mel-David Tersteegen, Socialnet, 23.08.2023
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Über Petra Schuhler
Dr. phil. Petra Schuhler, Dipl. Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin für Einzel- und Gruppentherapie im ambulanten und stationären Rahmen, nach früherer Aus- und neuer Weiterbildungsordnung in Psychotherapie, Dozentin, Prüferin, Selbsterfahrungsleiterin und Lehrtherapeutin an verhaltenstherapeutischen und tiefenpsychologischen Ausbildungsinstituten. Abgeschlossene Ausbildungen in Personenzentrierter Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Psychoanalyse und tiefenpsychologischer Psychotherapie, mehrjährige Fortbildung in Darstellendem Spiel und sprecherischer Gestaltung mit Schwerpunkt auf Körperwahrnehmung, Stimme und emotionalem Ausdruck. Wissenschaftliche Tätigkeit an der TU Berlin und der Universität Konstanz. Viele Jahre Leitende Psychologin einer Reha-Klinik für psychische und psychosomatische Erkrankungen. Danach als Vertragspsychotherapeutin in einer psychotherapeutischen Gemeinschaftspraxis tätig. Während der Klinikzeit Entwicklung von Therapieprogrammen für Einzel- und Gruppentherapie, z. B. bei Persönlichkeitsstörungen oder pathologischem Computer-/Internet-Gebrauch. Fachliche Leitung mehrjähriger klinischer Forschungsprojekte. Kontinuierliche Publikation von Beiträgen in Fachbüchern und -Zeitschriften. Zahlreiche Seminare und Vorträge. Zentrale Themen: Ausbildung zur Supervisorin/zum Supervisor, Erwerb der Fachkunde Gruppentherapie, Soziale Kompetenzentwicklung, Persönlichkeitsstörungen, Ressourcenaktivierung, Pathologischer Computer-/Internet-Gebrauch, Mentalisierung, Emotionsaktivierung, Körperbezug und szenisches Arbeiten.
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