Gibt es in Deutschland Rassismus gegen Menschen aus dem östlichen Europa? Die Tradition der Abwertung ist lang und hatte historisch verheerende Konsequenzen. Sie endete nicht 1945, sondern wirkt bis heute fort. Zugleich stellt sie in der Rassismusforschung wie in antirassistischen Debatten nach wie vor eine auffällige Leerstelle dar.
Dieses Buch bietet den ersten Überblick darüber, in welcher Form Menschen aus dem östlichen Europa in Deutschland Rassismus erlitten haben und bis heute erleiden. Zugleich stellt es ein Plädoyer für eine Osterweiterung der Rassismusdebatte dar, die überfällig ist.
1. Auflage, 2024
Bindeart: E-Book/epub Umfang: 238 Seiten Verlag: Beltz Juventa
»Mit ihrem Buch stellen die Autoren der Fachöffentlichkeit – und nicht nur der – eine kompakte Bestandsaufnahme zu ihrem Forschungsfeld zur Verfügung. Der ausführliche Literaturapparat ist äußerst hilfreich, will man einen fundierten Überblick über die bestehenden Arbeiten zu kolonialen Diskursen [...] erhalten.«
- Igor Biberman, Soziopolis, 19.11.2024
»Mit ihrem Buch bieten die Autoren eine kompakte Bestandsaufnahme zu ihrem Forschungsfeld. Der ausführliche Literaturapparat ist äußerst hilfreich, will man einen fundierten Überblick der bisherigen Arbeiten zu kolonialen Diskursen und Praktiken in Bezug auf Osteuropa sowie zu deren Fortwirken bis in die Gegenwart erhalten.«
- Igor Biberman, H-Soz-Kult, 26.11.2024
»Panagiotidis und Petersen ist es mit dieser Veröffentlichung gelungen, den antiosteuropäischen Rassismus historisch umfassend und nachvollziehbar darzustellen und zu analysieren. Das Buch ist besonders geeignet für Leserinnen und Leser, die das Thema holistisch verstehen möchten. Zugleich stellt es eine wichtige Quelle für weitere Diskurse und Forschungsvorhaben dar.«
- Dr. Hasan Gencel, socialnet, 27.02.2025
»Die Vielfalt der Quellen und Methoden, zu denen die Autoren greifen sowie die Analysetiefe, die sie hierbei erreichen, zählen zu den größten Stärken dieses Buchs, in dem historiographische Quellenarbeit, Einblicke in die Alltagsgeschichte, diskursanalytische Zugänge, sozialpsychologische und literaturwissenschaftliche Perspektiven verbunden werden. Somit liefert dieses Buch eine wichtige nicht nur inhaltliche, sondern auch methodologische Inspiration für die Osteuropageschichte, in der sich die wissenschaftliche wie auch metawissenschaftliche Auseinandersetzung mit Rassismus u. a. mit der Arbeit von Panagiotidis und Petersen noch erst am Anfang befindet.«
- Cristiana Lucchetti, Südost-Forschungen, Band 83
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Über Jannis Panagiotidis
Jannis Panagiotidis ist wissenschaftlicher Geschäftsführer am Research Center for the History of Transformations (RECET) der Universität Wien. Von 2014 bis 2020 war er Juniorprofessor für Migration und Integration der Russlanddeutschen am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Sein Buch The Unchosen Ones: Diaspora, Nation, and Migration in Israel and Germany erschien 2019 bei Indiana University Press.
Hans-Christian Petersen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) Oldenburg und derzeit Gastprofessor für Migration und Integration der Russlanddeutschen an der Universität Osnabrück. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen russlanddeutsche Geschichte und Gegenwart sowie die Geschichte der deutschen „Ostforschung“.
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Dieses Buch bietet den ersten Überblick darüber, in welcher Form Menschen aus dem östlichen Europa in Deutschland Rassismus erlitten haben und bis heute erleiden. Zugleich stellt es ein Plädoyer für eine Osterweiterung der Rassismusdebatte dar, die überfällig ist.25.99