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Dem Artikel liegt die These zugrunde, dass die Beschäftigung mit biographischen Selbstzeugnissen die Genese der Disziplin entscheidend geprägt und zu ihrer Weiter-entwicklung beigetragen habe. Darüber hinaus habe die erziehungswissenschaftliche Biographieforschung sogar als Katalysator einer erfahrungswissenschaftlichen Orien-tierung fungiert. Anhand wissenschaftsgeschichtlicher Phasen – wie der Hinwendung zur Sozialgeschichte der Kindheit und sozialer Evolution – und bestimmter Fixpunkte im Übergang von der geisteswissenschaftlichen Pädagogik zur modernen Erziehungs-wissenschaft wird diese Argumentation untermauert.
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