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Die Ergänzung des Grundgesetzes in Artikel 3 um den Satz »Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden« war Anfang der 1990er Jahre hart umstritten. Mit dem Argument, das Grundgesetz dürfe nicht zum »Warenhauskatalog« verkommen, wurde die Forderung der Behindertenbewegung von der Regierung abgelehnt. Erst im Wahlkampf 1994 kam der Umschwung: Mit überwältigender Mehrheit beschloss der Bundestag am 30. Juni 1994 die neue Verfassung. Der vorliegende Band zeichnet den erfolgreichen Kampf der Behindertenbewegung aus der Perspektive eines damaligen Aktivisten und Zeitzeugen nach.
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Über H.-Günter Heiden

H.-Günter Heiden (M.A.), Jahrgang 1953, studierte Sonderpädagogik (AfH Köln) und Publizistik (FU Berlin) und ist seit Juni 2015 sozialwissenschaftlicher Mitarbeiter bei BODYS im Projekt AKTIF. Seine Themenschwerpunkte sind: Menschenrechte, gesetzliche Gleichstellung, Partizipation, internationale Behindertenpolitik, Selbstvertretung, Barrierefreiheit. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitet er in Berlin als Publizist, unter anderem für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) und das NETZWERK ARTIKEL 3 - Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter e.V. Von 2012 bis 2015 koordinierte er die BRK-Allianz, die den ersten Parallelbericht der deutschen Zivilgesellschaft für den UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen erstellte.

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