In dieser sekundäranalytisch angelegten Studie wird untersucht, wie Richter*innen im Asylverfahren zwischen problematischer Kulturalisierung und notwendiger Kultursensibilität in der Entscheidungsfindung vorgehen. Das herausfordernde Spannungsfeld der getätigten Kulturbezüge wird mittels durchgeführter qualitativer Inhaltsanalyse der Asylgerichtserkenntnisse anhand zahlreicher Textbeispiele umfassend dargestellt und diskutiert. Im Anschluss werden notwendige Kritiklinien anhand sozialwissenschaftlicher Wissensbestände zur qualitativen Verbesserung der Asylverfahren formuliert.
1. Auflage, 2024
Bindeart: Buch, broschiert Format: 153 x 231 x 19 mm Gewicht: 500 g Umfang: 302 Seiten Verlag: Beltz Juventa
Doris Böhler, Dr. phil., ist als Professorin am Institut für Soziale Arbeit im Lebenslauf an der Ostschweizer Fachhochschule tätig. Ihr Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind diversitätsbewusste Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit mit Fokus auf Gesprächsführung und Beratung in der Fallarbeit.
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