Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Der Sozialen Arbeit fehlt der systematische Anschluss an „den“ Biopolitik-Diskurs. Gerade in jungen Lebenswelten nimmt die aktive Auseinandersetzung mit jenen Macht-formen, die als biopolitisch zu bezeichnen sind – also solchen, die den Körper betreffen – eine zunehmend zentrale Stellung ein. Im vorliegenden Beitrag werden ausgehend von biopolitisch gelesenen Aneignungsprozessen in jungen Communitys Merkmale der Disziplin und Profession Sozialer Arbeit an Charakteristika von Biopolitik-Diskursen gespiegelt, um aufzuzeigen, dass beide – Soziale Arbeit und Biopolitik – von ähnlichen grundlegenden Fragen und Wirkungsebenen geprägt sind. Detaillierter nachgezeichnet wird daraufhin die Biopolitik-Architektur nach Michel Foucault. Dabei wird, insbesondere in Bezug auf Jugendliche und junge Erwachsene, deutlich, dass Soziale Arbeit Biopolitik entlang ihrer eigenen Kontingenzen, Erkenntnisgrundlagen und Funktionslogiken grund-legend reflektieren muss. Abschließend wird die Frage gestellt, ob „Jugend“ nicht an sich eine biopolitisch geprägte Subjektivation ist.
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...