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Mit dem Bologna-Prozess erlebt das Hochschulwesen in Deutschland und Europa die am tiefsten greifende Reform der jüngeren Hochschulbildungsgeschichte. Eine abschließende bzw. rückblickende Bewertung des Prozesses und seiner Wirkungen steht noch aus, da die Reformagenda entgegen der ursprünglichen Planung noch nicht abgearbeitet ist und weil der Bologna-Prozess mit anderen Reformprojekten im Bereich der Bildungssteuerung (vor allem dem New Public Management) zusammenfiel. Der vorliegende Beitrag schlägt eine theoretische Perspektive auf den Prozess vor, die bislang zu seiner Erklärung noch nicht bemüht wurde (namentlich das Konzept sozialer Innovationen). Dadurch soll die Diskussion zur kritischen Würdigung und Bewertung des Bologna-Prozess bereichert werden.
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