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Ausgehend von der unter anderem in Kunstgeschichte, Philosophie und Semiotik fundierten Einsicht, dass wir einen Zugang zur Eigensinnigkeit von Bildern nur dann finden, wenn wir diese nicht mehr durch Texte zu erklären versuchen, sondern von diesen zu unterscheiden vermögen, ist im Rahmen der dokumentarischen Methode und im Anschluss an Verfahren der Kunstgeschichte eine sozialwissenschaftliche Interpretationsmethodik entwickelt worden, welche dem Rechnung zu tragen vermag. Dies hat auch Konsequenzen für die Analyse von Videos. Die dokumentarische Videoanalyse bietet - in Auseinandersetzung unter anderem auch mit den Filmwissenschaften - eine Alternative zu den in den Sozialwissenschaften sich entwickelnden Verfahren, in denen die visuelle Dimension lediglich eine ergänzende Funktion zu einer in der Textinterpretation fundierten Gesprächsanalyse gewinnt.



Inhalt:

1. Dokumentarische Bildinterpretation

2. Dokumentarische Video- und Filminterpretation

3. Anhang

Literatur
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