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Aus Sicht der Bildungswissenschaft ist die Waldorfpädagogik eine nicht-szientifische Konzeption für einen achtsamen Umgang mit jungen Menschen in besonders gestalteten Schulen, aber auch in schulübergreifenden pädagogischen Kontexten. Bemerkenswert ist die über ein Jahrhundert anhaltende Faszination und Akzeptanz dieses Konzepts auch für solche Elternhäuser, die der begründenden Weltanschauung, der Anthroposophie, neutral oder auch skeptisch gegenüber stehen. Deshalb sucht die Bildungswissenschaft nach Erklärungen für diese Wirkung des waldorfpädagogischen Konzepts und kann sie in der Einordung finden, es sei eine Ausprägung von Reform-pädagogik, die sich anhaltender Beachtung erfreut, oder in Besonderheiten des Schul-klimas und des besonderen achtsamen Umgangs miteinander.
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