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Der Beitrag widmet sich den Anfängen der Verbindung von Psychoanalyse und Pädagogik, die insbesondere in Wien Anfang des 20. Jahrhunderts stattgefunden hat. Knapp skizziert wird dazu der historische Kontext und an jene Fachdisziplinen erinnert, die sich während der Konstituierung der ersten psychoanalytisch fundierten Theorie- und Praxiskonzeptionen mit der Thematik von als erziehungsschwierig oder gar als ‚unerziehbar‘ geltenden Kindern/Jugendlichen beschäftigt haben. Anschließend wird ein Blick in die „Blütezeit“ der psychoanalytischen Pädagogik in Wien geworfen, wozu drei weniger bekannte Erziehungs- und Bildungsprojekte der damaligen Zeit dargelegt werden, die erkennbare Verbindungen zur reformpädagogischen Bewegung hatten. Der Beitrag endet mit einem Plädoyer für eine selbstredend kontextualisierte und dennoch kritische Re-Lektüre der Erfahrungsberichte über die engagierten Anfänge einer pädagogischen Praxis, die die Dynamik des Unbewussten und die inneren lebensgeschichtlich erworbenen Konflikte der als erziehungsschwierig geltenden Kinder konsequent versucht haben anerkennend zu verstehen, um diese in ihre Antworten auf kindliches – abweichendes, störendes und/oder verstörendes – Verhalten aufzunehmen.
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