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Die Familie ist bis zum Eintritt in das Bildungssystem (und häufig noch darüber hinaus) der wichtigste Ort, an dem Kinder Berührung mit den kulturellen Lebensformen der Erwachsenen bekommen. In der Auseinandersetzung mit der ihnen in und durch die Familie präsentierten Kultur entwickeln Kinder ihren ersten Zugang zu ihrer gesellschaftlichen Umgebung. Über die intentionalen Erziehungshandlungen hinaus prägt das Interaktions- und Kommunikationsgeschehen zwischen den Familienmitgliedern insgesamt den Erfahrungsraum der Familie als ein pädagogisches Feld. Die vorgelegte Studie untersucht mit ethnographischen Methoden die pädagogischen Praktiken in acht Familien und entwickelt ein Kategoriensystem zur differenzierten Beschreibung unterschiedlicher Familienrealitäten.
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Über Dominik Krinninger

Dominik Krinninger, Jg. 1974, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Erziehungswissenschaftliche Familienforschung, Theorien der Erziehung und Bildung und Ästhetische Bildung.

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Über Hans-Rüdiger Müller

Hans-Rüdiger Müller, Jg. 1952, Dr. disc. pol., ist Professor für Allgemeine Pädagogik im Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Theorie und Geschichte der Erziehung und Bildung, Pädagogische Anthropologie und Ästhesiologie, Pädagogische Biographieforschung und Pädagogische Familienforschung.

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