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Wie forscht man in Erziehung, Bildung und Sozialisation über Religion, ohne das Thema in unzulässiger Weise zu reduzieren? Geht es doch gerade um das Andere der Vernunft, also um Bereiche und Erfahrungen menschlichen Lebens, die besondere Formen der Annäherung erfordern. Fragen der Religion überschreiten Vernunft und Wissenschaft und konfrontieren die Menschen mit ihren Grenzen. Sie verweisen auf Aspekte der Existenz, die im Alltag häufig wenig beachtet werden. Religion und Glauben, Heiliges und Sakrales haben eine kollektive, Gemeinschaft konstituierende Seite, die sich darin zeigt, dass Probleme der Entstehung des menschlichen Lebens und der Gemeinschaft, des Sinns der Existenz und eines Leben nach dem Tode behandelt werden und dadurch ein menschliches Grundbedürfnis nach Orientierung befriedigt wird.
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Über Christoph Wulf

Christoph Wulf, Dr. phil., Professor für Allgemeine und Vergleichende Erziehungswissenschaft und Mitglied des Interdisziplinäres Zentrums für Historische Anthropologie an der Freien Universität Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Historische Anthropologie, Pädagogische Anthropologie, Mimesis- und Imaginationsforschung, Performativitäts- und Ritualforschung, ästhetische und interkulturelle Erziehung.

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Über Eckart Liebau

Dr. Eckart Liebau, Jg. 1949, ist Professor am Institut für Pädagogik, Philosophische Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Lehr- und Arbeitsgebiete: Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik und Kulturpädagogik.

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