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Dieses Buch begibt sich auf die Spur kulturell geprägter Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit und fragt, wie sie in Bildungs- und Beratungssituationen wirksam werden. Im Fokus steht, wie solche Deutungsmuster Irritationen auslösen – und wie diese als Ausgangspunkt für eine vertiefte, sensiblere Wahrnehmung genutzt werden können. Gesundheitsmythen werden dabei nicht als bloßes „falsches Wissen“ verstanden, sondern als bedeutsame Ausdrucksformen individueller Sinnfragen, gesellschaftlicher Deutungsmuster und kollektiver Hoffnungen. Der Band entwickelt eine bildungsorientierte Beratungsperspektive, die nicht belehrt, sondern Wahrnehmung öffnet, Selbstverstehen anregt und Resonanz ermöglicht. Theoretische Zugänge werden mit Forschungserfahrungen, Fallreflexionen und konkreten Übungen verbunden. Das Buch richtet sich an Studierende, Lehrende und Praktiker:innen in gesundheitsbezogenen Berufsfeldern, die bereit sind, gängige Vorstellungen zu hinterfragen und neue Wege für Bildung und Beratung zu erkunden.
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Über Annette Miriam Stroß

Annette Miriam Stroß ist seit über 30 Jahren an unterschiedlichen Standorten innerhalb Deutschlands und der Schweiz wissenschaftlich tätig, seit mehr als 20 Jahren lehrt und forscht sie als Professorin für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Bildungstheorien (Universität Vechta) sowie Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Gesundheitsbildung (Pädagogische Hochschule Karlsruhe).

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