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Seit über 40 Jahren ist der Ehegattennachzug die dominierende Zuwanderungsform aus der Türkei. Zugleich gelten besonders Heiratsmigrantinnen als überdurchschnittlich schlecht integriert. Welche Gründe bestehen für die vielfach konstatierten Schwierigkeiten beim Zurechtfinden in Deutschland? Jan F.C. Gellermann geht dieser Frage aus einer Sozialisations- und Lebenslaufperspektive nach. Durch Fallrekonstruktionen auf der Basis narrativ-biografischer Interviews und nach der Auswertung generationenübergreifender Lebenslaufdaten kommt er zu dem Schluss, dass Integrationsprobleme auch habituelle Gründe haben und erheblich durch milieuspezifische und familiäre Sozialisationserfahrungen bedingt werden. Einen wesentlichen Einfluss haben zudem die Verlaufsprozesse der Migrationen, insbesondere die vielen, in kurzer Zeit zu bewältigenden Statuspassagen. Die Untersuchung liegt im Schnittfeld von Familien-, Sozialisations- und Migrationsforschung und richtet sich an Forschende ebenso wie an Praktiker der Integrations-, Bildungs- und Sozialarbeit.
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Über Jan F.C. Gellermann

Dr. Jan F. C. Gellermann studierte Soziale Arbeit und promovierte in Soziologie. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie II der Universität Siegen sowie am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Seine Themengebiete in Forschung und Lehre sind Familienmigration, Sozialisation und (Erwerbs-)Integration. Gegenwärtig forscht Gellermann zur Qualifizierung und sozialpädagogischen Unterstützung von Langzeitarbeitslosen.

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