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Innovationen finden auch in der Sozialwirtschaft und der Sozialen Arbeit oftmals bei Koopkurrenz statt, d.h. gleichzeitig bei Kooperation und Konkurrenz. Hieraus ergeben sich typische Fragen, die durch eine kluge Nutzung von Netzwerkstrukturen angegangen werden können. Es kommt zu Paradoxien und Spannungsfeldern, die sich nicht einseitig lösen lassen, sondern nur durch eine produktive Balancierung von Struktur und Prozess, Offenheit und Schließung, Kooperation und Konkurrenz. Die Arbeit schließt mit Empfehlungen zum Netzwerkmanagement und versucht so, Leitplanken zu bauen, um die wilde Energie des Innovationsprozesses in produktive Bahnen des sozialen Fortschritts zu lenken.

Über Werner Schönig

Werner Schönig, Dr. rer. pol. habil., ist Professor für Sozialökonomik und Konzepte der Sozialen Arbeit im Fachbereich Sozialwesen an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln (katho). Er ist Sprecher des katho-Forschungsschwerpunktes ReNetS (Relationale Netzwerkstudien in der Sozialen Arbeit) und Mitglied in der Sektion Politik Sozialer Arbeit in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) sowie Vollmitglied des Promotionskollegs NRW (PK NRW). Seine Arbeitsschwerpunkte sind soziale Dienste, Armut, Sozialraum und sozialökonomische Fragestellungen.

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