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Der Begriff der Interdisziplinarität erscheint als ebenso deutungsoffen wie der Begriff der Bildung. Diese Deutungsoffenheit lässt sich konstruktiv nutzen, um die verschiedenen Erkenntnis-, Forschungs- sowie Arbeitsperspektiven auszuloten und in einen konstruktiven Dialog miteinander zu bringen. Ein Beitrag zu diesem Vorhaben einer interdisziplinären Bildungsforschung stellt der vorliegende Beitrag dar. Um dies zu leisten, wird Interdisziplinarität begrifflich geschärft und genealogisch verortet. Hie-rauf aufbauend wird mit Rückgriff auf Hegels Erkenntnistheorie Bildung als prozessualer Erkenntnisprozess identifiziert, der auf Interdisziplinarität konstitutiv angewiesen ist. Der Beitrag schließt mit der Feststellung, dass interdisziplinäre (Bildungs-)Forschung selbst als ein Bildungsprozess definiert werden kann.
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