Alter und ostdeutsche Herkunft können ebenso wie Geschlecht oder Ethnizität als soziale Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse verstanden werden. Wie sich die soziale Zuweisung der strukturell abgewerteten Positionen auf die konkrete Lebensgestaltung und die Selbstdeutungen älterer Frauen aus Ostdeutschland auswirkt und wie sie sich diese Positionen aneignen untersucht die qualitative Studie aus intersektionaler Perspektive. Dazu werden eine subjekttheoretische Fundierung und eine anerkennungstheoretische Erweiterung des Konzepts der Intersektionalität vorgenommen. Im Ergebnis zeigt sich insbesondere die übergreifende Bedeutung ostdeutscher Zugehörigkeit für die Selbstdeutungen der Befragten.
1. Auflage, 2018
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 388 Seiten Verlag: Beltz Juventa
»[E]ine tiefgründige theoretische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen positionellen und strukturellen Aneignungen ostdeutscher älterer Frauen, deren Ungleichheiten klar rekonstruiert werden und die einen wissenschaftlichen Beitrag zur Erweiterung der Intersektionalitätsforschung leisten.«
- Prof. Dr. habil. Gisela Thiele, socialnet.de, 16.2.2018
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Über Anna Sarah Richter
Anna Sarah Richter, Dipl.-Pol., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Lebenslagen und Altern am Institut für Sozialwesen der Universität Kassel. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Soziologie des Alter(n)s, Geschlechterforschung und Intersektionalität, Ostdeutschlandforschung, Diskurs- und Biographieforschung.
e0000000000000000000000000055837Intersektionalität und Anerkennung. Biographische Erzählungen älterer Frauen aus Ostdeutschlandhttps://campus.de/intersektionalitaet-und-anerkennung-biographische-erzaehlungen-aelterer-frauen-aus-ostdeutschland/BEL444787https://campus.de/media/24/8a/dd/1747045933/9783779947875.jpeg?ts=1776577271InStock36.99EURBEL444787e0000000000000000000000000055837E-Book/pdfGeschlecht, DDR, Intersektionalität, Gerontologie, Geschlechtergeschichte, Soziologie, GenderBeltz JuventaE-Book1. Auflage, 2018Beltz Juventa978-3-7799-4787-5{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000055837","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueSoziologie, Gerontologie, DDR, Geschlechtergeschichte, Intersektionalität, Geschlecht, Gendere0000000000000000000000000055837Intersektionalität und Anerkennung. Biographische Erzählungen älterer Frauen aus Ostdeutschland36.9936.99https://campus.de/intersektionalitaet-und-anerkennung-biographische-erzaehlungen-aelterer-frauen-aus-ostdeutschland/BEL444787https://campus.de/media/24/8a/dd/1747045933/9783779947875.jpeg?ts=1776577271InStockBEL444787e0000000000000000000000000055837E-Book/pdfGeschlecht, DDR, Intersektionalität, Gerontologie, Geschlechtergeschichte, Soziologie, GenderBeltz JuventaE-Book1. Auflage, 2018Beltz Juventa978-3-7799-4787-5{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000055837","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueSoziologie, Gerontologie, DDR, Geschlechtergeschichte, Intersektionalität, Geschlecht, Gender/Startseite/Startseite/Fachmedien/Startseite/Fachmedien/Erziehungswissenschaft/Startseite/Fachmedien/Sozialpädagogik & Soziale Arbeite0000000000000000000000000000120e0000000000000000000000000000142e0000000000000000000000000000143e0000000000000000000000000000147e0000000000000000000000000118167e0000000000000000000000000000120e0000000000000000000000000118167e0000000000000000000000000000142BeltzAlter und ostdeutsche Herkunft können ebenso wie Geschlecht oder Ethnizität als soziale Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse verstanden werden. Wie sich die soziale Zuweisung der strukturell abgewerteten Positionen auf die konkrete Lebensgestaltung und die Selbstdeutungen älterer Frauen aus Ostdeutschland auswirkt und wie sie sich diese Positionen aneignen untersucht die qualitative Studie aus intersektionaler Perspektive. Dazu werden eine subjekttheoretische Fundierung und eine anerkennungstheoretische Erweiterung des Konzepts der Intersektionalität vorgenommen. Im Ergebnis zeigt sich insbesondere die übergreifende Bedeutung ostdeutscher Zugehörigkeit für die Selbstdeutungen der Befragten.36.99