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Die vorliegende Studie analysiert kolonialpädagogische Schriften in der NS-Zeit. Anhand der Propaganda für eine Rückgewinnung der nach dem Ersten Weltkrieg verlorenen deutschen Kolonien und der rassistisch begründeten Kritik an den Kolonialerziehungsprogrammen anderer Kolonialmächte wurden rassistische Bilder über Kulturen in Afrika genutzt, um deutsche Kolonialansprüche zu rechtfertigen. Ein wesentliches Resultat dieser Analyse ist, dass es in der NS-Zeit nicht nur eine kolonialrassistische, sondern auch eine als „spezifisch deutsch“ beschriebene nationalistische Theorie der Kolonisation gegeben hat.
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Über Z. Ece Kaya

Dr. Z. Ece Kaya, 1978 in Istanbul geboren, ist u.a. Diplom-Politologin und promovierte Erziehungswissenschaftlerin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Erziehungswissenschaften in der NS-Zeit sowie pädagogische Antworten auf Rassismus und Nationalismus angesichts zunehmender Feindschaft gegen Menschen, die in Deutschland Schutz suchen. Sie arbeitet auch als Übersetzerin, Sprachlehrerin und als Theaterpädagogin.

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