Seitdem der Soziologe Fritz Sack im Jahr 1968 Neue Perspektiven in der Kriminologie eröffnet hatte, konnte diese Disziplin im deutschsprachigen Raum nachhaltig als Gesellschaftswissenschaft betrieben werden. Eine Soziologie des Strafrechts fasst Kriminalität nicht länger als Merkmal von Personen, sondern als Ergebnis von Zuschreibungen durch Instanzen sozialer Kontrolle. Der damit vollzogene Paradigmenwechsel vermag bis heute eine kritische sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Recht, Staat, Ökonomie und Gesellschaft anzuleiten. Dieses Buch enthält eine Auswahl an vielzitierten und gleichwohl überwiegend vergriffenen Texten von Fritz Sack, die zu Recht als Klassiker der soziologischen Kriminalitätsforschung gelten.
1. Auflage, 2014
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 468 Seiten Verlag: Beltz Juventa
»Wie in keinem mir aus der Kriminologie bekannten aktuellen Werk wird hier zur Darstellung gebracht, wie sehr die Beschäftigung mit bestimmten kriminologischen Themen von Statuskämpfen, dem Ringen um Definitionsmacht sowie Traditionen und kulturellen Prägungen durchsetzt war und ist.«
- Mag. Dr. Manuela Brandstetter, socialnet.de, 20.10.2016
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Über Fritz Sack
Fritz Sack, geboren 1931, ist Soziologe und Kriminologe. Er ist im Vorstand des Instituts für Sicherheits- und Präventionsforschung (ISIP) tätig und leitete das Aufbau- und Kontaktstudium Kriminologie an der Hamburger Universität. Mit dem Labeling-Ansatz prägte er nachhaltig die deutsche Kriminologie und Kriminalpolitik. Bis heute verfolgt er das Projekt einer sozialwissenschaftlichen, theoretisch fundierten Kriminologie - einer Soziologie des Strafrechts, die Prozesse der Kriminalisierung und Punitivität bearbeitet.
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