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Ausgehend von Marxismus, Frankfurter Schule und postkolonialen Ansätzen bringt der Band zentrale Strömungen kritischer Tradition in einen Dialog über emanzipatorische Fragestellungen. Dabei wird kritisches Denken als ein plurales und globales Projekt jenseits etablierter Kanonisierungen verstanden. Zugleich entwickelt der Band mit der politischen Moderne einen gemeinsamen Bezugsrahmen, der die unterschiedlichen Ansätze – auch solche, die ihn kritisch zurückweisen – vermittelt, ohne ihre Eigenständigkeit aufzuheben, und sie auf die Analyse gegenwärtiger gesellschaftlicher Herausforderungen ausrichtet. Die Beiträge greifen zentrale Problemlagen auf – neue Öffentlichkeiten, die Rezentrierung der Arbeit in der sozialen Reproduktion, die ökologische Krise sowie Transformationen von Staat und Recht – und zielen darauf, kritische Theorie auf der Höhe der Zeit zu formulieren. So entsteht ein theoretisches Mosaik, in dem jede Perspektive einen eigenständigen Beitrag leistet und sich zugleich zu einem geteilten politischen Horizont verhält.
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