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Luce Irigaray hat in den 1970er Jahren maßgeblich mit dazu beigetragen, den Begriff ‚Sexuelle Differenz‘ zu einem prominenten Topos feministischer Theoriebildung zu machen – in enger Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse und vor allem deren Weiterentwicklung durch Jacques Lacan. Es geht ihr um den Versuch, eine Differenz zu denken, die nicht essentialistisch/biologistisch argumentiert und nicht dem Weiblichen/den Frauen eine spezifische Existenzform zuschreibt – aber dennoch eine ‚Spezifität‘ des Weiblichen erkennt. Sie fragt danach, wie diese sich auf der Ebene des Symbolischen darstellt, wie sie den Zugang zu einer weiblichen Subjektposition eröffnen und wie sie als solche in den allgemeinen Diskurs Eingang finden könnte. Insofern unterscheidet sich das Konzept einer ‚Sexuellen Differenz‘ grundlegend von ‚Geschlechterdifferenz‘ wie auch von ‚Gender‘ (vgl. Dominijanni 2008, S. 148 ff.).
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