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Mobiltelefone spielen heutzutage eine essenzielle Rolle in den alltäglichen Interaktionen und Beziehungen junger Menschen – in Peergroup, Familie und Schule. Basierend auf qualitativen Einzel- und Gruppeninterviews wird untersucht, welche Erwartungen und Regeln Jugendliche in Bezug auf Handygebrauch geltend machen und wie sie hierüber soziale Ordnung bestätigen, verändern oder infrage stellen. Die Studie zeigt, in welcher Weise über mobile Medien etwa Kontrollansprüche, Zugehörigkeiten und Abgrenzungen mit Eltern, Freunden oder Lehrern ausgehandelt werden. In solchen »mobilen Interaktionsordnungen« ist das Handy gleichermaßen Ressource wie Beschränkung – und produziert selbst Situationen, die von den Jugendlichen bewältigt werden müssen.
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Über Steffen Eisentraut

Steffen Eisentraut (Dr. phil.) ist Referent für Internationales bei jugendschutz.net in Mainz sowie freiberuflicher Lektor und Berater für qualitative Forschungsprojekte (www.steffen-eisentraut.de/rmc). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Jugendmedienforschung, Soziologie der Kindheit und Jugend sowie Methoden der qualitativen Sozialforschung.

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