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Für die Pädagogische Anthropologie sind traditionell zwei Thesen leitend gewesen: Erst ist der Mensch ein Kind, bevor er zum Erwachsenen wird. Und: Das Kind kann nur durch Erziehung zum Erwachsenen werden. Auch für die zeitgenössische Pädagogik haben die Bilder von Kindern und Kindheit mit ihren Deutungs-, Orientierungs-, Handlungs- und Legitimationsfunktionen eine zentrale Bedeutung. Sie sind mit Vorstellungen von Entwicklung und Entfaltung oder auch von Bildsamkeit, Gewöhnung, Erziehung und Unterricht verknüpft. Sie integrieren eine Fülle von Ambivalenzen und Widersprüchen und sie beziehen sich auf eine historische und kulturelle Vielgestaltigkeit, die es unmöglich macht, von »dem« Kind oder »der« Kindheit zu sprechen.
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