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Es geht den Autoren um eine Bestimmung der Bedingungen und Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung »nach« Humboldt in einem doppelten Sinne: Einerseits greifen sie die, weit über seine Zeit hinausweisenden Gedanken und Anregungen, Vorschläge und Versuche von Wilhelm von Humboldt auf, denken diese weiter und decken Potenziale, Widersprüche, ungewollte Nebenwirkungen sowie Grenzen und Denkfehler seines Ansatzes auf. Andererseits folgen sie den von Humboldt aufgewiesenen Wegen auf der Grundlage dessen, was heute wissenschaftlich zum Thema der Persönlichkeitsentwicklung gewusst, erkannt und erprobt ist. woraus die Autoren wichtige praktische Gesichtspunkte für Schul- und insbesondere die heutige Berufspädagogik entwickeln. Diese Klärungen bedeuten aktuell: Bildung, insbesondere Schul- und Berufsbildung, können weder ihren persönlichen noch ihren gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Aufgaben gerecht werden, wenn sie nicht in diesem Sinn »Persönlichkeitsbildung« werden, und zwar an und durch inhaltliche Fachbildung, aber im Rahmen einer neuen, subjektorientierten pädagogischen Methodik »nach« Humboldt..
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Über Rolf Arnold

Rolf Arnold, Prof. Dr. phil. Dr. h.c., ist Seniorprofessor an der TU Kaiserslautern. Von 1990 bis 2019 war er dort Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogik, insbesondere Berufs- und Erwachsenenpädagogik.

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Über Michael Brater

Michael Brater, Prof. Dr., war als Professor für Berufspädagogik und Kulturpädagogik und Leiter des Instituts für Kunst im Dialog an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter mit umfassenden Tätigkeiten im Forschungs-, Beratungs- und Weiterbildungsbereich tätig.

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