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Queer Theorie eröffnet einen Zugang zur Welt, der sich an Komplexität und Vieldeutigem erfreut. Begehren ist zugleich Analysebegriff und Wunsch nach Veränderung. Aus intersektionaler Kritik an Heteronormativität erwächst die Anerkennung vielfältiger Geschlechter und Sexualitäten. Zwar ist LSBTIA+ eine vereinfachte Formel kollektiver Ermächtigung, doch verbunden mit queerer Identitäts- und Herrschaftskritik speist sie Queer Theorie/Studies, die auf planetarische Gerechtigkeit abzielen. Dies erfordert Queering und Ver_Lernen – auch auf Seiten der Lehrenden. Im Dialog mit drei Lernvideos entwirft dieses Buch eine Einführung in Queer Theorie und reflektiert zugleich pädagogische Praxis.
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Über Antke A. Engel

Antke Antek (Antkek) Engel (Dr. phil., kein Pronomen/ens/they) leitet das Institut für Queer Theory (iQt) in Berlin und ist auf Gastprofessuren sowie freiberuflich in Wissenschaft und Kulturproduktion tätig. Engel hat 2001 an der Universität Potsdam in Philosophie mit einer Arbeit zu queerer Repräsentationskritik und der Strategie der VerUneindeutigung promoviert. Das von Engel begründete Konzept der Queerversität dient als philosophische Orientierung in sozialer und kultureller Praxis, Pädagogik und Politik/-beratung. Neben zahlreichen Aufsätzen und Herausgaben hat Engel die Monographien Wider die Eindeutigkeit (2002) und Bilder von Sexualität und Ökonomie (2009) sowie drei Videos zur Einführung in Queer Theorie: Körper, Figurationen, Welten (Engel & Filmfetch, FernUni Hagen 2021: https://e.feu.de/queer-theory-videos) veröffentlicht. Das von Engel initiierte Portal ›Gender Bites : Wild Tongues‹ (DE/EN/ES) lädt zur Reflexion über Queer_Pädagogik ein.

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