Nach 1933 ging ein Riss durch die Familie Scholl: Während die Eltern in Hitler einen gefährlichen »Rattenfänger« sahen, ließen sich die Scholl-Kinder faszinieren von HJ und BDM. Doch Sophie Scholl glaubte auch an Freiheit und Nächstenliebe und fühlte sich immer mehr abgestoßen von der Menschenverachtung des NS-Regimes. Über ihren Freund, den jungen Offizier Fritz Hartnagel, mit dem sie eine innige, aber schwierige Liebesbeziehung verband, erfuhr sie die grausame Wahrheit über den Ostfeldzug. Kurz bevor sie am 18. Februar 1943 zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität die Flugblätter der Weißen Rose verteilte und dabei verhaftet wurde, sagte sie: »Es fallen so viele Menschen für das Regime, es ist an der Zeit, dass jemand dagegen fällt.« Mit 21 Jahren wurde Sophie Scholl hingerichtet.
Ein vielschichtiges Porträt, das Sophie Scholl zum Leben erweckt, gerade indem es sie nicht nur auf die »Widerstandskämpferin« reduziert. Maren Gottschalk hat dafür viele Zeitdokumente, auch bisher nicht zugängliche Briefe und Tagebücher ausgewertet. Persönlichen Gesprächen mit Sophies Schwester Elisabeth Hartnagel verdankt sie wertvolle neue Informationen.
1. Auflage, 2013
Bindeart: E-Book/epub Umfang: 264 Seiten Verlag: Beltz & Gelberg
»Dank klarer, schnörkelloser Sprache wird Scholls Geschichte Erwachsenen und Jugendlichen zugänglich gemacht.«
- Neue Ruhr Zeitung Essen
»Biografien wie diese, die ein bemerkenswertes Leben in seiner Vielschichtigkeit zeigen, bewegen Menschen zum Nachdenken.«
- Sortimenter-Brief
»Die vielfältige Annäherung an Sophie Scholl macht das Sachbuch lebendig wie einen Roman und öffnet den Blick auf eine komplexe Persönlichkeit.«
- Wiesbadener Kurier
»(…) Und was sich da in Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und anderen schriftlichen Zeugnissen offenbart, eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf Sophie Scholl. Schärfer konturiert erscheint nun ihre Persönlichkeit, deutlich sichtbarer werden ihre Stärken und ebenso ihre Schwächen. Die übermächtige Ikone einer heldenhaften Bewegung bekommt Leben eingehaucht, wird farbiger, facettenreicher, widersprüchlicher.«
- frau und mutter
»Die neue Sophie-Scholl-Biografie von Maren Gottschalk ist ein absolutes Muss für alle, die mehr über diese mutige, widerspruchsvolle junge Frau erfahren wollen – oder sollen.«
- eselsohr
»Maren Gottschalk [beantwortet] die Frage „Wer war Sophie Scholl?“ nicht nur hinreichend (…) nein, sie zeigt – gerade auch den jungen Lesern – dass der Weg in den Widerstand gegen Hitler nicht immer geradlinig verlief. Damals wie heute werden Helden nicht geboren, sie wachsen heran.«
Maren Gottschalk wurde 1962 in Leverkusen geboren, nach dem Abitur studierte sie in München Geschichte und Politik. Während der Promotion in Mittelalterlicher Geschichte entschied sie sich dafür, nicht nur zu forschen, sondern ihre Begeisterung für Geschichte auch weiterzugeben.
Sie zog zurück ins Rheinland und begann, für den Westdeutschen Rundfunk zu arbeiten. Seit 14 Jahren schreibt und spricht sie dort Radiosendungen über Geschichte, Kultur und Wissenschaft. Für die Sendung WDR-Zeitzeichen verwandelt sie historische Fakten in lebendige Geschichten, egal, ob es um berühmte Persönlichkeiten oder namenlose Dienstmädchen geht.
Diese Fähigkeit setzt sie auch bei Ihrer schriftstellerischen Arbeit ein. Bei Beltz & Gelberg veröffentlichte sie die vielfach gerühmten Biografien "Der geschärfte Blick. Sieben Journalistinnen und ihre Lebensgeschichte"; "Die Morgenröte unserer Freiheit. Die Lebensgeschichte des Nelson Mandela", "Es brennt das Leben. Die Lebensgeschichte des Pablo Neruda", "Die Farben meiner Seele. Die Lebensgeschichte der Frida Kahlo" , "Schluss. Jetzt werde ich etwas tun. Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl" und "Factory Man. Die Lebensgeschichte des Andy Warhol".
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Ein vielschichtiges Porträt, das Sophie Scholl zum Leben erweckt, gerade indem es sie nicht nur auf die »Widerstandskämpferin« reduziert. Maren Gottschalk hat dafür viele Zeitdokumente, auch bisher nicht zugängliche Briefe und Tagebücher ausgewertet. Persönlichen Gesprächen mit Sophies Schwester Elisabeth Hartnagel verdankt sie wertvolle neue Informationen.8.99