Soziale Berufe im Nationalsozialismus – ein sozialhistorischer Beitrag zur Professions- und Berufsgeschichte sowie zur Beteiligung der Sozialen Arbeit an NS-Verbrechen
Soziale Berufe im Nationalsozialismus – ein sozialhistorischer Beitrag zur Professions- und Berufsgeschichte sowie zur Beteiligung der Sozialen Arbeit an NS-Verbrechen
9,98 €
| Produktnummer: | ESOZAO13260057 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 29.05.2026 |
| Umfang: | 37 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Der sozialhistorisch ausgerichtete Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten sozialen Berufe im Nationalsozialismus: die Kindergärtnerin, die Jugendleiterin und die Volkspflegerin. Ergänzt wird dies durch Angaben zu evangelischen Diakonissen und Diakonen sowie katholischen Ordensfrauen und Ordensbrüdern, die damals große Bereiche der heutigen Sozialen Arbeit verantworteten. Schließlich wird zur Lehre und Forschung an Universitäten ausgeführt. Angehörige dieser Berufe beteiligten sich in großem Umfang und im konkreten Alltag in Einrichtungen und sozialen Diensten an Hetze, Aussonderung, Diskriminierung, Misshandlung und Deportation und wurden zu Mordgehilfen. Ähnlich wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen waren auch die behördliche Fürsorge, die NS-„Volkspflege“ und die noch bestehenden Wohlfahrtsverbände auf das nationalsozialistische Terrorregime ausgerichtet. Problematisiert wird die umfassende Verstrickung dieser Berufe in den NS-Staat, die Übernahme der nationalsozialistischen Erb- und Rassenideologie in allen Arbeitsfeldern öffentlicher und freigemeinnütziger Träger sowie deren Beteiligung an schweren Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
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