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Kann Prostitution als »Arbeit« begriffen werden? Und soll sie demgemäß normalisiert und »professionalisiert« werden? Oder ist Prostitution vielmehr ein patriarchales Unterdrückungsverhältnis, das notwendigerweise den Schutz von Frauen* vor Menschenhandel und Ausbeutung durch das Prostitutionsschutzgesetz erfordert? Ist Sexarbeit – wie einige Selbstorganisierungen sagen – also eine »Dienstleistung«, oder – wie ihre Kritiker_innen sagen – eine Form sexueller Gewalt? Auf der Basis dieser grundlegenden Fragen und Haltungen zu Sexarbeit wird im nächsten Heft auf die Herausforderungen und Debatten in der Sozialen Arbeit fokussiert.
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