Erfolgreiche Karriereplanung: Die besten Bücher für Ihren beruflichen Aufstieg. Entdecken Sie in unserer Themenwelt »Beruf und Karriere« die besten Bücher, um Ihre Karriere auf das nächste Level zu heben! Das Fachwissen und die Praxiserfahrung unserer Campus Autorinnen und Autoren sind fundiert und vielfältig. Dieser Wissensschatz begleitet Sie nachhaltig auf Ihren nächsten, entscheidenden Schritten in Richtung Karriere-Erfolg und beruflicher Erfüllung. Das spart Ihnen wertvolle Zeit und eröffnet spannende Perspektiven. Lassen Sie sich davon inspirieren, was alles in unseren Büchern steckt – und in Ihnen!
Emmanuel Wandji Tchatat: Die größte Stärke einer introvertierten Person ist ihre Ruhe. Sie macht uns zu guten Zuhörer:innen im Job und im Privaten. Oft pflegen wir vergleichsweise weniger Beziehungen, dafür umso stärkere und tiefgründigere. Durch unsere Ruhe verfügen wir in der Regel auch über herausragende analytische Fähigkeiten.
Emmanuel Wandji Tchatat: Unsere Gesellschaft belohnt und erwartet extravertierte Verhaltensweisen. Insbesondere im Job führt das dazu, dass introvertierte Talente übersehen werden, weil Redefrequenz, Lautstärke und Geselligkeit mit Kompetenz gleichgesetzt werden. Die Ruhe introvertierter Menschen hingegen, wird (nicht selten) mit Schüchternheit, Desinteresse oder Arroganz verwechselt. Ich möchte mit dem Buch auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen und anhand meiner Erfahrungen zeigen, wie man sich als introvertierte Person im Job sichtbar macht, ohne sich zu verstellen.
Emmanuel Wandji Tchatat: Es gibt viele Wege, wie man sich als ruhige Person sichtbar machen kann. Im Buch gehe ich auf zehn Methoden ein, die mir extrem geholfen haben. Das Wichtigste ist sich nicht aufgrund des gesellschaftlichen Drucks zu verstellen. Unsere Ruhe wird ab dem Moment sichtbar, in dem wir sie akzeptieren und die Vorteile, die sie mit sich bringt, für uns nutzen.
Emmanuel Wandji Tchatat: Absolut. Für jede Führungskraft, die verhindern möchte, dass das Potenzial ihrer introvertierten Mitarbeiter:innen verloren geht, ist das Buch eine Pflichtlektüre. Im 5. Kapitel geht es explizit um Methoden, ein Umfeld zu schaffen, in dem introvertierte Mitarbeiter:innen gesehen werden und ihr volles Potenzial ausschöpfen können.
Über das Buch
- Authentisch statt optimiert: Wie echte Selbstverbundenheit im Berufsalltag Stress reduziert, Entscheidungen erleichtert und innere Unabhängigkeit stärkt.
- Authentizität mit Wirkung: Eine Neurowissenschaftlerin und eine Schauspielerin zeigen, wie authentisches Auftreten im beruflichen Kontext Wirkung entfaltet – ohne sich zu verstellen.
- In vier Wochen zum Ziel: Ein 4-Wochen-Programm, um die eigene Authentizität wiederzufinden und im Leben zu verankern.
Mehr Energie, höhere Konzentration und nachhaltige Produktivität durch bewussten Fokus auf das Wesentliche.
Veränderungesprozesse erkennen, klare Entscheidungen treffen und Raum für bewusste Neuanfänge schaffen.
Eine Kommunikations- und Coaching-Expertin zeigt, wie bewusste Reduktion im Berufsalltag zu besseren Entscheidungen und nachhaltiger Wirksamkeit
Lena Wittneben: Ich habe überhaupt nichts gegen Ehrgeiz. Ich arbeite gern, ich mag ambitionierte Ziele und ich freue mich, wenn etwas gelingt. Aber ich beobachte, dass wir inzwischen selbst unsere Erholung optimieren, unsere Freizeit ach so effizient gestalten und Gelassenheit zur nächsten Aufgabe machen, das kann nicht die Lösung sein, wir schultern doch alle schon so viel!
Deshalb plädiere ich in meinem Buch für Selbstführung statt Selbstoptimierung. Für mich bedeutet Selbstführung, bewusst zu entscheiden, wofür wir unsere Aufmerksamkeit, Zeit und Energie einsetzen wollen. Denn nicht jede Aufgabe verdient unsere volle Kraft und nicht jeder Anspruch ist automatisch auch unser eigener.
Lena Wittneben: Mein Buch richtet sich an Menschen, die etwas bewegen wollen, ohne sich dabei selbst zu verlieren und noch mehr zu rotieren. Es verbindet Erkenntnisse mit Beispielen aus meinem (Coaching-)Alltag und zeigt, warum wir oft nicht noch mehr Methoden brauchen, sondern bessere Entscheidungen.
Lena Wittneben: Mehr, als wir vermutlich zugeben würden, ein voller Kalender hat zumeist noch Statussymbol Charakter, wer ständig unterwegs ist, spätabends noch Mails beantwortet oder kaum Zeit hat, gilt schnell als gefragt und (vermeintlich) erfolgreich. Dabei sagt ein voller Kalender zunächst einmal nur, dass ein Kalender voll ist.
Gerade Führungskräfte erleben häufig den Druck, immer erreichbar, perfekt vorbereitet und für alles verantwortlich sein zu müssen. Das Problem ist nur: Was sie vorleben, wird zur Kultur und wenn Dauerstress als Normalzustand gilt, orientieren sich Teams daran.
Ich glaube, die wirklich wichtige Kompetenz der Zukunft ist deshalb nicht, noch mehr auszuhalten, sondern sich selbst gut zu führen. Also Prioritäten zu setzen, Grenzen zu kennen und bewusst mit der eigenen Aufmerksamkeit umzugehen, als Voraussetzung für gute Entscheidungen. Früher war es übrigens ein Zeichen von Reichtum, langsam zu gehen, heute hetzen wir noch, um dazuzugehören. Wir dürfen dahingehend auch den Begriff der Produktivität neu konnotieren und vom Selbstwert entkoppeln. Kein »busy oder boring«, sondern vielmehr über die wahren Ziele und Vorhaben zu reflektieren, anstatt stumpf die Schlagzahl zu erhöhen.
Lena Wittneben: Weil wir früh lernen, dass Leistung Anerkennung bringt. Gute Noten, Lob, Beförderungen oder Likes auf Social Media aktivieren unser Belohnungssystem. Gleichzeitig leben wir in einer Welt, die uns ständig zeigt, was andere angeblich alles schaffen. Hinzu kommt eine ganze Optimierungsindustrie, die uns suggeriert: Mit der nächsten Methode, dem nächsten Tool, App, Retreat, Produkt oder der nächsten Morgenroutine werden wir endlich produktiver, erfolgreicher und zufriedener.
Nur funktioniert das selten dauerhaft, denn der Maßstab verschiebt sich ständig.
Deshalb stelle ich im Buch eine andere Frage. Nicht: Wie kann ich noch mehr schaffen? Sondern: Wofür möchte ich meine Energie überhaupt einsetzen? Für mich beginnt genau dort Selbstführung.
Lena Wittneben: Mit einer einfachen Frage: Wofür möchte ich heute meine Energie einsetzen? Zeit haben wir alle gleich viel, Energie nicht. Wer beginnt, seine Energie bewusst zu steuern, trifft oft automatisch bessere Entscheidungen. Man erkennt schneller, welche Aufgaben wirklich wichtig sind, sagt leichter Nein und merkt, wann man gerade einem fremden Anspruch hinterherläuft. Gelassenheit bedeutet für mich deshalb nicht, weniger zu leisten, sondern die eigene Kraft bewusster einzusetzen.
Lena Wittneben: Vielleicht nicht explizit beim Schreiben, aber in Summe in meinem Leben: Arbeitszeit ist Lebenszeit.
Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens bei und mit der Arbeit. Umso wichtiger ist die Frage, wie wir diese Zeit erleben wollen. Getrieben von immer neuen Ansprüchen oder bewusst gestaltet? Ich wünsche mir, dass Leserinnen und Leser das Buch zuklappen und künftig nicht reflexartig fragen: Wie schaffe ich noch mehr? Sondern: Was ist mir wirklich wichtig? Denn genau dort beginnt für mich Gelassenheit und gute Selbstführung.
Die meisten Frauen bemerken nicht, dass ihre Perimenopause längst begonnen hat.
Was sie merken:
- Wortfindungsstörungen.
- Brainfog.
- Selbstzweifel.
Wenn du weißt, wie sich der Beginn der Perimenopause anfühlt, musst du nicht an dir selbst zweifeln.
Du kannst für dich einstehen und handeln.
Arbeitgeber:innen, die sich nicht mit der Perimenopause auskennen haben das Nachsehen.
- Sie verlieren wertvolle Mitarbeitende.
- Weil diese sich nicht gesehen, gehört und unterstützt fühlen.
- Wir müssen Perimenpause und Job Zusammendenken.
Damit die Wechseljahre nicht länger über Karrierewege entscheiden.
Wie berufstätige Frauen die Wechseljahre selbstbewusst und voller Energie gestalten können.
Eine medizinische Expertin verbindet fundierte Aufklärung zu Frauengesundheit mit konkreten Strategien für die Wechseljahre im Berufsleben.
Veränderungen in den Wechseljahren verstehen, Stabilität gewinnen und den eigenen Karriereweg bewusst steuern.
Über das Buch
- JobSkills 2030: Wie ready bist du für die Arbeitswelt von morgen?
- Die SHIFT-Canvas – ein innovatives Tool für systemisches Energiemanagement, Zukunftsfokus und lebenslanges Lernen.
- Human Touch & Tridextrie – Warum empathische Kommunikation und Dreiklang aus operativem, strategischem und innovativem Denken über Erfolg entscheidet.