Die Liebe als Sozialbeziehung ist eine Erfindung der Moderne. Sie stellt ab auf eine Trennung zwischen privatem und öffentlichen Raum. Aus dieser Unterscheidung entsteht zwischen den Liebenden eine Sinnwelt, die nur ihnen selbst zugänglich ist. In der vorliegenden Studie wird diese sinnsetzende Unterscheidung ausgeführt und soziologisch vornehmlich im Anschluss an Niklas Luhmanns Systemtheorie und Peter Bergers Alltagssoziologie konzeptualisiert.
1. Auflage, 2025
Bindeart: E-Book/epub Umfang: 193 Seiten Verlag: Beltz Juventa
Jochem Kotthaus, Dr. phil., geb. 1967, ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Dortmund. Er lehrt und forscht zu den Themen: Jugend- und Familienhilfe, sozialwissenschaftliche Fanforschung sowie Popkultur und Transgression. Von 2010 bis 2013 führte er mit Sven Kathöfer und Richard Göldner eine Studie zur Lebenswelt von Ultras in Westdeutschland durch, er ist zudem Mitherausgeber der Reihe Sportfans im Blickpunkt sozialwissenschaftlicher Forschung.
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