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Dieser Beitrag ist ein Versuch, die Voraussetzungen zu rekonstruieren, die dazu führten, dass sich in der nordhessischen Universitätsstadt eine körper- und bewegungsbezogene Jugendsozialarbeit entwickeln konnte, deren Konzeption sich vor allem aus dem Vokabular des Abenteuers und des Erlebnisses herleitet und legitimiert. Beide, emotionale Unruhe und Irritationen erzeugenden, gegen jede Seelenruhe gerichteten Begriffe werden einer näheren Betrachtung unterzogen. Diese theoretischen Anstrengungen lassen sich in konkreten Umsetzungen wieder finden, deren Ziel neben den praktischen Interventionen eine zeitangemessene Modernisierung der sozialpädagogischen Praxis in der Gemeinwesenarbeit, in Erziehungsheimen, in der Mädchenarbeit, aber auch in der frühen Bildung und in der Schule war. Die Bilanzierung dieser Projektarbeit mündet in ihre akademische Fundierung, die als eine Zusatzqualifikation für (Sport-)Lehrerinnen und -Lehrer, in dem ersten universitären Masterstudiengang der Abenteuer- und Erlebnispädagogik der BRD sowie in einem transkulturellen joint master-Studiengang mit der englischen University of Cumbria und der norwegischen Idrettshoegschole in Oslo Gestalt angenommen hat. Im besten Fall kann der präsentierte Text als ein Beitrag zur jüngeren Disziplingeschichte der Abenteuer- und Erlebnispädagogik gelesen werden.
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