Trotz der Renaissance des Körpers in den Kulturwissenschaften erfährt man wenig darüber, wie emotionales Erleben aus sozialen Interkationen, vor allem aus Sprechhandlungen, hervorgeht. Nicole M. Wilk geht davon aus, dass Verstehen – auch das Nachvollziehen etwa eines mathematischen Beweises – stets mit Gefühlen verbunden ist. Gefühle haben psychische Voraussetzungen, wie Wünsche oder Verdrängungen, die ihrerseits Ergebnis sozial-sprachlicher Vermittlung sind. Damit wendet sie sich gegen die Kluft zwischen Emotionen und Verstand. Mit ihrem auf Semiotik und psychoanalytischen Sprachkonzepten beruhenden Verstehensmodell rückt sie den sozialen Charakter von Gefühlen in den Blick und damit den Zusammenhang von Kommunikation, Ich-Bildung und Körperimago.
Unveränderter Nachdruck
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