Zwischen 1946 und 1989 begehrten 4,5 Millionen Flüchtlinge aus der sowjetischen Besatzungszone und der DDR Aufnahme in die Bundesrepublik Deutschland. Für knapp ein Viertel von ihnen war das Gießener Notaufnahmelager die erste Anlaufstation. Hier fand zum einen die formale Aufnahme in die Bundesrepublik statt, zum anderen gewann man hier wichtige Informationen, die Aufschluss über politische, wirtschaftliche und militärische Einrichtungen der DDR gaben. Die erste umfassende Studie hierzu verschränkt die Entwicklung der bundesdeutschen Aufnahme- und Integrationspraxis mit den Erinnerungen übergesiedelter DDR-Bürger an den Funktionsraum des Lagers Gießen und das Aufnahmeverfahren. Exemplarisch kristallisieren sich dabei die Stärken und Schwächen eines bundesdeutschen Aufnahmerituals heraus.
1. Auflage, 2017
Bindeart: Hardcover Format: 158 x 219 x 31 mm Gewicht: 616 g Umfang: 420 Seiten
»›Einrichten im Übergang‹ ist ein wichtiges Buch, weil es unsere Kenntnis der Aufnahmelager auf ein neues Niveau hebt.«
- Helge Heidemeyer, Sehepunkte, 15.04.2018
»Jeannette van Laak leistet mit ihrer Studie über die Entwicklung des kleinen Gießener Lagers zur wichtigsten Aufnahmestelle für DDR-Zuwanderer einen längst fälligen Beitrag zur Lager- und Institutionengeschichte, zur Geschichte der Bundesrepublik sowie zur deutsch-deutschen Migrationsgeschichte.«
- Florentine Schmidtmann, H-Soz-Kult, 06.04.2018
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Über Jeannette Laak
Jeanette van Laak ist apl. Professorin für Public History und Didaktik der Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
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