Auf der Suche nach dem richtigen Verhältnis von Protestantismus und Demokratie legt die parlamentarische Aktivität deutscher Theolog:innen die Vermutung nahe, dass diese in besonderer Weise zu einer Synthese ihrer religiösen Überzeugungen mit der demokratischen Idee herausgefordert waren und sind. Uta Elisabeth Hohmann untersucht in drei Einzelstudien das politische Wirken der Theolog:innen Rudolf Otto (1869–1937), Magdalene von Tiling (1877–1974) sowie Heinrich Albertz (1915–1993) und legt deren Beweggründe für die Aufnahme eines parteipolitischen Engagements, ihre fachpolitischen Schwerpunktsetzungen sowie ihre theologisch begründete Haltung zur Demokratie vergleichend nebeneinander.
1. Auflage, 2023
Bindeart: Paperback Format: 141 x 215 x 26 mm Gewicht: 520 g
»Hohmann versteht ihre Dissertation [...] als eine erste explorative Studie, die den quantitativen Ansatz der Datenbank ›TheoParl‹ mit einer qualitativen Analyse verbindet [...]. Ihre Arbeit liefert für die auch von Hohmann als wünschenswert erachtete kollektivbiografische Forschung einen guten Ausgangspunkt. Sie stellt drei interessante Persönlichkeiten vor, an deren Beispiel sich die Ergiebigkeit ihrer Forschungsfrage gut exemplifizieren lässt. In einer Zeit, in der in Deutschland die Zugehörigkeit zur katholischen und evangelischen Kirche kontinuierlich sinkt und sich auch immer weniger Studierende für ein Theologiestudium entscheiden, regt Hohmanns Studie darüber hinaus dazu an, sich mit dem Beitrag evangelischer Theolog:innen zur demokratischen Entwicklung und damit mit einer der vielen Quellen unseres heutigen Demokratieverständnisses auseinanderzusetzen.«
- Gudrun Kruip, H-Soz-u-Kult, 14.02.2025
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Über Uta Elisabeth Hohmann
Uta Elisabeth Hohmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster »Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation« der Universität Münster.
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