Die Prostitution von Männern für Männer fand stets im Verborgenen statt – Spuren hat sie vor allem in Gerichtsakten und in strafrechtlichen und sexualwissenschaftlichen Debatten hinterlassen. Martin Lücke handelt in dieser Studie aus, was im Bereich von Männlichkeit und Sexualität als legitim und was als abweichend und damit als pervers oder kriminell galt. Das Buch analysiert diese Diskurse, aber auch Aussagen der »Kunden« und Prostituierten vor Gericht. Es schreibt auf diese Weise nicht nur eine Geschichte der Homosexualität, sondern der Männlichkeit überhaupt – die Definition des »Abweichenden« konstruierte zugleich das »Normale«.
Ausgezeichnet mit dem Hedwig-Hintze-Preis des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, 2008
1. Auflage, 2008
Bindeart: Paperback Format: 142 x 214 x 25 mm Gewicht: 448 g Umfang: 360 Seiten
»Lücke ist eine Studie gelungen, die souverän Quellen, Forschungsliteratur und Theorien miteinander verzahnt.«
- Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 01.05.2009
»Die Untersuchung ist ein beachtenswerter Beitrag zu geschichtswissenschaftlichen Fragestellungen der Männlichkeitsforschung und vermittelt zugleich der Homosexualitätsforschung theoretische Impulse.«
- Werkstatt Geschichte, 01.09.2010
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Über Martin Lücke
Martin Lücke ist Professor für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin.
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Ausgezeichnet mit dem Hedwig-Hintze-Preis des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, 200846