Eigentlich sind es drei Differenzen zwischen Menschen und Menschengruppen, die seit dem 17. Jahrhundert von Anthropologen, Medizinern und Biologen konstruiert wurden: die Differenz zwischen den Geschlechtern, die Unterscheidung von Rassen und die Abstufung nach Intelligenz. Thomas Becker geht der Professionalisierung des Blicks auf den Körper nach, die um 1650 mit der Perfektionierung von Beobachtungstechniken einsetzte und eine ausgefeilte Visualisierung der jeweiligen Differenzen ermöglichte. Er zeigt, wie Macht und Herrschaft bei den Vorläufern der Eugenik schon im 19. Jahrhundert bis in die intimsten Lebensbereiche wie Fortpflanzung und Sexualität reichten, und liefert damit die Grundlage für das Verständnis des mörderischen Rassismus im 20. Jahrhundert.
1. Auflage, 2005
Bindeart: Paperback Format: 215 x 141 x 26 mm Gewicht: 517 g Umfang: 416 Seiten
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