Verlustgeschichten
Verlieren und Verlorensein als kulturelle Praktiken im MittelalterVerlustgeschichten
Verlieren und Verlorensein als kulturelle Praktiken im Mittelalter45,00 €
| ISBN: | 978-3-593-52310-1 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 22.04.2027 |
| Umfang: | ca. 280 Seiten |
| Lieferzeitraum: | 3 - 5 Werktage |
Dieses Produkt erscheint am 22. April 2027
Verlust ist mehr als einfaches Verschwinden von Phänomenen, Dingen oder Gewissheiten – Verlust ist ein Verschwinden, das bemerkt und (zumeist negativ) bewertet und damit oft auch emotional wirksam wird. Die Erfahrung von oder die Sorge vor Verlusten dürfte eine menschliche Grunderfahrung sein, die allerdings zu historisieren ist.
Dabei sollte der Blick sowohl auf materielle Verluste als auch auf diskursive und praktische Reaktionen gerichtet werden.
Die Beiträge dieses Bandes thematisieren Charakteristiken von Verlusterfahrungen und -ängsten sowie auch Bewältigungsstrategien in den Jahrhunderten des europäischen Mittelalters. Sie zielen darauf, das bisher v.a. soziologisch konkreter gefasste Konzept des »Verlusts« auch für die geisteswissenschaftliche Forschung analytisch fruchtbar zu machen.
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