Zeit, Geschichtlichkeit und Moderne stehen in einem unauflöslichen Zusammenhang. Doch die Frage, wie man Zeit in der Moderne verstehen kann, bleibt oft abstrakt. Diese Studie konkretisiert das Beziehungsgeflecht zwischen Zeit und Geschichtlichkeit am Beispiel staatlicher Archive in Deutschland, Frankreich und Großbritannien im »langen« 19. Jahrhundert. Mit der Öffnung für Forschung und Öffentlichkeit, aber auch mit theoretischer Begründung und Verwissenschaftlichung durchliefen Archive damals eine entscheidende Transformation. Aus dieser Perspektive lässt sich die Arbeit in und mit Archiven als Beitrag zur Vermittlung von Zeit als Geschichte begreifen, die bis heute von grundlegender Bedeutung ist.
1. Auflage, 2020
Bindeart: Paperback Format: 142 x 214 x 27 mm Gewicht: 534 g
»Die Historikerin Sina Steglich […] hat die vielschichtige Beziehung zwischen Archiv und Zeitempfinden in einer lesenswerten Studie aufgeblättert und greift dabei über aktuelle Debatten um Big Data und digitalisierte Bestände hinaus.«
- Joshua Ben Klein, Avenue, 14.09.2020
»Im Kern geht es Steglich darum, die Vorstellung von der Geschichte als Fortschrittsgeschichte zu dekonstruieren.«
- Matthias Stickler, Sehepunkte, 15.03.2021
»Die vielen inspirierenden Überlegungen und Thesen, die Steglich in ihrem Buch formuliert, ergeben ein kohärentes Bild von der Konstruktion der historischen Zeit am Ende des 19. Jahrhunderts.«
- Clara Maddalena Frysztacka, H-Soz-Kult, 03.06.2021
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