Die Praxis unternehmerischer Software-Entwicklung ist auf verschiedenen Ebenen fragil und wird von zahlreichen Fehlern oder Diskontinuitäten herausgefordert: Im Programmieren, in der ökonomischen Rahmung der Software-Arbeit sowie in der Herstellung einer stabilen Belegschaft mit kollektiver Identifikation. Diesen Bruchstellen begegnen die Beschäftigten des Software-Unternehmens, das im Rahmen einer ethnografischen Feldforschung untersucht wurde, mit Elementen der Stabilisierung: Programmier-Werkzeuge, Projektmanagement-Strukturen, detaillierte Erfassung von Arbeitszeit, partizipative Räume der Teilhabe oder das Angebot firmenweiter Werte werden hier als konnektive Strategien analysiert. Diese Elemente der Konnektivität bieten Verbindungspotenziale, über die Menschen Wissen, explizieren, aktualisieren, fixieren oder austauschen können. So praktizieren die Beschäftigten eine hochkollektivierende Form von »New Work«, in der Subjektivierung mit Identifikation verwoben wird. Stete Selbstvergewisserung durch Narrative von Expertise führt weiter dazu, dass fragile Verbindungen im Arbeitsalltag des Unternehmens stabilisiert werden – solange das gemeinschaftlich gesponnene, konnektive Netz in Praxis aufrechterhalten wird.
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