Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Kunst versteht sich einerseits als autonom, soll zugleich aber gesellschaftliche Wirkung entfalten. Dieses Spannungsverhältnis untersucht Laura Rogalski anhand von zwei ethnographischen Fallstudien: dem aktivistischen Chor und Orchester »Lebenslaute« und dem Neue-Musik-Ensemble »FrauVonDa//«. Dabei zeigt sich, dass Vorstellungen von Wirksamkeit über konkrete Ziele hinausweisen. Sie umfassen auch historisch und kulturell geprägte Erwartungen an das, was Kunst und Aktivismus leisten sollen – zwischen ästhetischem Anspruch, politischer Wirksamkeit und ethischer Praxis. Auf dieser Grundlage konzeptualisiert die Autorin künstlerisches Intervenieren als eigenständige Praxisform und entwirft eine empirisch fundierte Soziologie der Künste, die das Verhältnis von Kunst und Politik neu bestimmt.

Über Laura Rogalski

Laura Rogalski promovierte am Sonderforschungsbereich 1512 »Intervenierende Künste« der Freien Universität Berlin.

Mehr zu Laura Rogalski

Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...