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Jede Zeit entwickelt ihre eigenen Illusionen und ist davon überzeugt, klüger zu sein als die vorangegangene. Die Moderne und die - sie begeisternd überbietende - "Postmoderne" preisen die "Dekonstruktion " vorangegangener Irrtümer und damit die eigene Klugheit. Hans-Georg Soeffner nimmt die neuen Illusionsbildungen unserer Zeit in den Blick: den Traum vom "authentischen Individuum" als Schöpfer seiner selbst, die Hoffnung auf den Sieg über Gewalt und Terrorismus durch den "demokratisch aufgeklärten Common Sense", die Utopie vom Leben in ästhetisch befriedeten Wunschzeiten privaten Glücks, politische Inszenierungen und die Selbsterlösungsversuche einer stigmatisierten Nation.
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Über Hans-Georg Soeffner

Hans-Georg Soeffner, Dr. phil., em. Seniorprofessor für Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er ist Sprecher des Bonner Zentrums für Versöhnungsforschung und Fellow am Forum internationale Wissenschaft (fiw) der Universität Bonn. Zudem ist Hans-Georg Soeffner Vorstandsmitglied und Permanent Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind die Kultur-, Wissens- und Religionssoziologie sowie die Visuelle Soziologie.

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