Dieses Buch greift ein zentrales, aber wenig beachtetes Thema im Werk Hannah Arendts auf: ihr ambivalentes Verhältnis zum jüdisch-christlichen Erbe. Schon in ihrer Dissertation über den Liebesbegriff bei Augustinus entwickelte sie die Hauptmomente ihrer Lesart. Arendts starkes Konzept der »Weltlichkeit« könnte gerade heute hilfreich sein für einen Ausgleich zwischen Säkularismus und dem offenkundigen Fortwirken religiöser Überzeugungen. Obschon Arendt sich erklärtermaßen als säkulare Denkerin verstand, öffnet ihr Werk Perspektiven einer neuen, vielleicht sogar messianischen Haltung zur Weltlichkeit und Endlichkeit des Lebens. In einer berühmten Formulierung der Vita activa charakterisiert sie diese mit den Worten »Vertrauen« und »Hoffnung«.
1. Auflage, 2021
Bindeart: Paperback Format: 143 x 215 x 16 mm Gewicht: 336 g Umfang: 251 Seiten
e0000000000000000000000000144869»Faith in the World«https://campus.de/wissenschaft/philosophie/faith-in-the-world/CAM51488https://campus.de/media/90/68/02/1748314198/9783593514888.jpeg?ts=1776320105InStock34.95EURCAM51488e0000000000000000000000000144869PaperbackPolitische Philosophie, Jewish Theology, Judentum, Secularisation, Martin Heidegger, Liberal Democracy, Fundamentalism, Religion, Laizismus, Secularism, Glaube, Modernity, Franz Rosenzweig, Moderne, Säkularisierung, Theologie, Jüdische Tradition, Jüdische Theologie, Jewish Tradition, Michael Walzer, Fundamentalismus, Judaism, Political Philosophy, Gershom Scholem, Liberalismus, SäkularismusBuch1. Auflage, 2021978-3-593-51488-8{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000144869","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueJewish Theology, Politische Philosophie, Political Philosophy, Fundamentalismus, Fundamentalism, Säkularismus, Secularism, Secularisation, Säkularisierung, Moderne, Modernity, Jüdische Tradition, Jewish Tradition, Judentum, Judaism, Religion, Liberalismus, Liberal Democracy, Laizismus, Theologie, Glaube, Michael Walzer, Martin Heidegger, Franz Rosenzweig, Gershom Scholem, Jüdische Theologiee0000000000000000000000000144869»Faith in the World«34.9534.95https://campus.de/wissenschaft/philosophie/faith-in-the-world/CAM51488https://campus.de/media/90/68/02/1748314198/9783593514888.jpeg?ts=1776320105InStockCAM51488e0000000000000000000000000144869PaperbackPolitische Philosophie, Jewish Theology, Judentum, Secularisation, Martin Heidegger, Liberal Democracy, Fundamentalism, Religion, Laizismus, Secularism, Glaube, Modernity, Franz Rosenzweig, Moderne, Säkularisierung, Theologie, Jüdische Tradition, Jüdische Theologie, Jewish Tradition, Michael Walzer, Fundamentalismus, Judaism, Political Philosophy, Gershom Scholem, Liberalismus, SäkularismusBuch1. Auflage, 2021978-3-593-51488-8{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000144869","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueJewish Theology, Politische Philosophie, Political Philosophy, Fundamentalismus, Fundamentalism, Säkularismus, Secularism, Secularisation, Säkularisierung, Moderne, Modernity, Jüdische Tradition, Jewish Tradition, Judentum, Judaism, Religion, Liberalismus, Liberal Democracy, Laizismus, Theologie, Glaube, Michael Walzer, Martin Heidegger, Franz Rosenzweig, Gershom Scholem, Jüdische Theologie/Startseite/Startseite/Wissenschaft/Startseite/Wissenschaft/Philosophie/wissenschaft/wissenschaft/philosophiee0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000000302e0000000000000000000000000000365e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000302CampusDieses Buch greift ein zentrales, aber wenig beachtetes Thema im Werk Hannah Arendts auf: ihr ambivalentes Verhältnis zum jüdisch-christlichen Erbe. Schon in ihrer Dissertation über den Liebesbegriff bei Augustinus entwickelte sie die Hauptmomente ihrer Lesart. Arendts starkes Konzept der »Weltlichkeit« könnte gerade heute hilfreich sein für einen Ausgleich zwischen Säkularismus und dem offenkundigen Fortwirken religiöser Überzeugungen. Obschon Arendt sich erklärtermaßen als säkulare Denkerin verstand, öffnet ihr Werk Perspektiven einer neuen, vielleicht sogar messianischen Haltung zur Weltlichkeit und Endlichkeit des Lebens. In einer berühmten Formulierung der Vita activa charakterisiert sie diese mit den Worten »Vertrauen« und »Hoffnung«.34.95