Die Stabilität einer pluralistischen Gesellschaft und liberalen Demokratie wird insbesondere durch gesellschaftliche und staatliche Institutionen gewährleistet. Die autoritär-nationalradikale AfD versucht, diese Institutionen zu destabilisieren und zu delegitimieren, um einen autoritären Systemwechsel »von innen« durchzusetzen.
Die Autorinnen und Autoren untersuchen die Strategien und Taktiken der AfD, in unterschiedliche Institutionen der Bundesrepublik Deutschland einzudringen, um die Handlungspraxis zu verändern und dort ihre autoritären Positionen zu »normalisieren«. Die Beiträge analysieren das Vorgehen der Partei in Gewerkschaften und Verbänden, Medien und Kulturinstitutionen, Schulen und Einrichtungen der politischen Bildung, Parlamenten und Justiz, Polizei und Sicherheitsbehörden. Sie gehen der Frage nach, welche Institutionen besonders anfällig für – oder aber resilient gegen – Versuche der Destabilisierung durch die autoritär-nationalradikale AfD sind.
1. Auflage, 2025
Bindeart: Paperback Format: 152 x 231 x 23 mm Gewicht: 636 g Umfang: 401 Seiten
»Insgesamt erlaubt der [...] Sammelband [...] sehr gut, Strategie und bereits errerichte Erfolge der AfD sowie deren Gefährlichkeit besser zu verstehen. [...] In vielen Beiträgen wird deutlich, wie einschneidend die tatsächlichen Veränderungen in den staaltichen und gesellschaftlichen Institutionen wären, wenn die AfD Ministerien übernehmen könnte, auch ohne über eine parlamentarische Mehrheit zu verfügen.«
- Susanne Müller, Betrifft Justiz 165 / 2026
»Gute Laune macht der Band über die ›Destabilisierung von Institutionen durch die AfD‹ nicht. Dafür versteht man besser die permanenten Angriffe der Rechtspopulisten. [...] Die facettenreichen Einzelstudien ergeben zusammen ein eindrückliches Gesamtpanorama. Deutlich wird, wie sich die die gesellschaftliche und politische Polarisierung in den Institutionen fortsetzt. Neben Parlamenten und Wahlkämpfen sind sie die entscheidenden Orte, an denen sich zeigen wird, wie widerstandsfähig die Demokratie ist.«
- Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung, 9.9.2025
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Die Autorinnen und Autoren untersuchen die Strategien und Taktiken der AfD, in unterschiedliche Institutionen der Bundesrepublik Deutschland einzudringen, um die Handlungspraxis zu verändern und dort ihre autoritären Positionen zu »normalisieren«. Die Beiträge analysieren das Vorgehen der Partei in Gewerkschaften und Verbänden, Medien und Kulturinstitutionen, Schulen und Einrichtungen der politischen Bildung, Parlamenten und Justiz, Polizei und Sicherheitsbehörden. Sie gehen der Frage nach, welche Institutionen besonders anfällig für – oder aber resilient gegen – Versuche der Destabilisierung durch die autoritär-nationalradikale AfD sind.39