Eine überwältigende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland empfindet die soziale Ungleichheit hierzulande als zu hoch und befürwortet daher sogar eine engagierte Umverteilungspolitik durch den Staat. Dennoch spiegeln sich diese Einstellungen kaum im Wahlerfolg linker Parteien wider: Während deren Ergebnisse seit Jahren tendenziell zurückgehen, gewinnen rechtspopulistische Parteien zunehmend an Zustimmung. Wie kann diese »blockierte Revolution« erklärt werden?
Auf der Grundlage neuer Daten des Konstanzer Ungleichheitsbarometers zeigt Marius R. Busemeyer, dass die subjektiven Wahrnehmungen von wirtschaftlicher Ungleichheit und ihre politischen Folgen wichtige Bausteine dieser Erklärung sind. Menschen nehmen wirtschaftliche Ungleichheit häufig anders wahr als sie objektiv ist. Solche Wahrnehmungen prägen Einstellungen zum Sozialstaat und können sich auf politisches Vertrauen und Wahlverhalten auswirken. Besonders pessimistische Einschätzungen der eigenen wirtschaftlichen Lage und gesellschaftlicher Entwicklungen fördern politische Entfremdung und die Hinwendung zu rechtspopulistischen Parteien. Das Buch zeigt detailliert, warum wachsende Ungleichheit nicht automatisch zu mehr Unterstützung für Umverteilung führt, sondern auch zur Akzeptanz und Verfestigung bestehender Ungleichheiten beitragen kann. Zugleich entwickelt es Denk-Ansätze, um die Dynamik sich selbst verstärkender Ungleichheit zu durchbrechen.
1. Auflage
Bindeart: Paperback Format: 150 x 230 x 150 mm Umfang: ca. 200 Seiten
Marius R. Busemeyer ist Professor für Vergleichende Politische Ökonomie und Sprecher des Exzellenzclusters »The Politics of Inequality« an der Universität Konstanz.
e0000000000000000000000000338025Die blockierte Revolutionhttps://campus.de/wissenschaft/politikwissenschaft/die-blockierte-revolution/CAM52360https://campus.de/bundles/storefront/assets/icon/default/placeholder.svgInStock30EURCAM52360e0000000000000000000000000338025PaperbackUmfrageforschung, soziale Ungleichheit, politische Ökonomie, Demokratie, Umverteilungspolitik, Hinwendung zu rechtspopulistischen Parteien, Wahrnehmungen, politisches Vertrauen, Wahlen, Sozialpolitik, AfD, Rechtspopulismus, SPD, Wahlforschung, politische Präferenzen, Sozialstaat, Wahlverhalten, LinkeBuch1. Auflage 978-3-593-52360-6Wie Menschen Ungleichheit wahrnehmen und welche politischen Folgen das hatBusemeyerMarius R. BusemeyerPaperback{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000338025","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetruesoziale Ungleichheit, Sozialpolitik, politische Ökonomie, Demokratie, Sozialstaat, politisches Vertrauen, Rechtspopulismus, Wahrnehmungen, politische Präferenzen, Umfrageforschung, Wahlen, Wahlforschung, Umverteilungspolitik, AfD, SPD, Linke, Wahlverhalten, Hinwendung zu rechtspopulistischen Parteiene0000000000000000000000000338539Parent Group: Die blockierte Revolution0https://campus.de/detail/e0000000000000000000000000338539https://campus.de/bundles/storefront/assets/icon/default/placeholder.svgOutOfStockPARENT_338539e0000000000000000000000000338539{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000338025","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrue/Startseite/Startseite/Wissenschaft/Startseite/Wissenschaft/Politikwissenschaft/wissenschaft/wissenschaft/politikwissenschafte0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000000302e0000000000000000000000000000363e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000302CampusEine überwältigende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland empfindet die soziale Ungleichheit hierzulande als zu hoch und befürwortet daher sogar eine engagierte Umverteilungspolitik durch den Staat. Dennoch spiegeln sich diese Einstellungen kaum im Wahlerfolg linker Parteien wider: Während deren Ergebnisse seit Jahren tendenziell zurückgehen, gewinnen rechtspopulistische Parteien zunehmend an Zustimmung. Wie kann diese »blockierte Revolution« erklärt werden?
Auf der Grundlage neuer Daten des Konstanzer Ungleichheitsbarometers zeigt Marius R. Busemeyer, dass die subjektiven Wahrnehmungen von wirtschaftlicher Ungleichheit und ihre politischen Folgen wichtige Bausteine dieser Erklärung sind. Menschen nehmen wirtschaftliche Ungleichheit häufig anders wahr als sie objektiv ist. Solche Wahrnehmungen prägen Einstellungen zum Sozialstaat und können sich auf politisches Vertrauen und Wahlverhalten auswirken. Besonders pessimistische Einschätzungen der eigenen wirtschaftlichen Lage und gesellschaftlicher Entwicklungen fördern politische Entfremdung und die Hinwendung zu rechtspopulistischen Parteien. Das Buch zeigt detailliert, warum wachsende Ungleichheit nicht automatisch zu mehr Unterstützung für Umverteilung führt, sondern auch zur Akzeptanz und Verfestigung bestehender Ungleichheiten beitragen kann. Zugleich entwickelt es Denk-Ansätze, um die Dynamik sich selbst verstärkender Ungleichheit zu durchbrechen.30https://campus.de/media/ed/e1/56/1741704145/dummy_image.jpeg?ts=1788759848