Im Fokus der Forschung stehen Phänomene wie die Regionalisierung und Privatisierung von Staatstätigkeiten, also der Abbau staatlicher Infrastrukturen. Gelten Staaten nicht mehr als Zentren politischer Macht, können sie auch keine Adressaten feministischer Politik sein. Mithilfe staatstheoretischer Überlegungen Bourdieus, Foucaults und Walbys greift Marion Löffler in die Debatten der Gegenwart ein. Sie konzipiert Staatlichkeit als unabgeschlossenen und unabschließbaren Prozess mit dem Ergebnis: Staaten sind und bleiben Akteure emanzipatorischer und auch antiemanzipatorischer Geschlechterpolitiken.
1. Auflage, 2012
Bindeart: Paperback Format: 143 x 214 x 13 mm Gewicht: 244 g Umfang: 183 Seiten
»Das Buch deckt grundlegende Blindstellen aktueller staatstheoretischer Debatten auf und liefert zahlreiche Anstöße, die Wechselwirkungen von Staatlichkeit und Geschlechterverhältnissen neu zu denken.«
- WeiberDiwan, 01.11.2013
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Über Marion Löffler
Marion Löffler, Dr. phil., ist Politikwissenschafterin und Privatdozentin an der Universität Wien. In Forschung und Lehre befasst sie sich auf theoretischer und empirischer Ebene mit Transformationen von Parlamentarismus, Demokratie und Staatlichkeit aus der Perspektive kritischer Geschlechterforschung.
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