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Ohne ein technisch funktionierendes, preislich attraktives und flächendeckend verfügbares Bahnsystem kann die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene nicht gelingen. Scheitert die Verkehrswende, werden wachsender Straßenverkehr, anhaltender Flugverkehr und globalisierte Containerschifffahrt der Klimaerwärmung auch weiterhin den Weg bereiten. Vor diesem Hintergrund strebt die Europäische Kommission an, den grenzüberschreitenden Bahnverkehr bis 2050 zu verdreifachen. Doch die Verkehrswende zugunsten der Bahn stockt seit Jahrzehnten. Dabei sind die Gründe für stagnierende und teilweise sogar schrumpfende Marktanteile im Personen- und Güterverkehr vielfältig. Eine überaus plausible, aber nach wie vor (zu) selten formulierte Erklärung lautet: Seit den 1990er-Jahren dominiert auch im europäischen Bahnwesen der neoliberale Dreiklang aus Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung, der den Wettbewerb zwischen den Eisenbahnverkehrsunternehmen zum Maßstab macht. Dagegen zeigt diese Studie durch einen Vergleich der Bahnsysteme in Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweden, der Schweiz und Spanien, wie die Schiene eine Renaissance erfahren kann.
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Über Tim Engartner

Tim Engartner ist Professor für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt ökonomische Bildung und Mitglied im Vorstand des Interdisziplinären Zentrums für empirische Lehrer*innen- und Unterrichtsforschung (IZeF). Er forscht u. a. zum Wandel von Staatlichkeit (insbesondere Privatisierung).

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Über Daniel Orloff

Daniel von Orloff ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt ökonomische Bildung an der Universität zu Köln.

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