Der Klimawandel steht im Zentrum einer globalen Krise, in der sich ökologische, geopolitische und gesellschaftliche Spannungen gegenseitig verstärken. Wir befinden uns nicht am Anfang einer geordneten »Transition«, sondern bereits mitten in einer konfliktreichen »Mutation«, die die Bedingungen menschlicher Existenz umwälzt und neu ordnet.
Ausgehend von dieser Diagnose analysieren Stefan Aykut und Amy Dahan die globalen Klimaverhandlungen seit dem Pariser Klimaabkommen. Sie beleuchten die geopolitische Dimension der Klimakrise – von Ressourcenkonflikten bis hin zu konkurrierenden industriepolitischen Strategien. Schließlich richtet sich der Blick auf Europa, den Kontinent des Green Deal, auf dem Transformation und Demokratie zunehmend ins Wanken geraten.
Der Band zeigt, dass technische Antworten auf die Klimakrise nicht ausreichen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, das Planetare und das Geopolitische, Ökologie, Gesellschaft und Demokratie gemeinsam zu denken – analytisch wie politisch. Vor diesem Hintergrund entwirft das Buch, im Anschluss an Bruno Latour und andere, eine »Politik des Landens« für eine Erde, deren Lebensbedingungen sich bereits tiefgreifend verändert haben.
1. Auflage
Bindeart: Paperback Format: 150 x 230 x 150 mm Umfang: 386 Seiten
Aus der Reihe: Zukünfte der Nachhaltigkeit
Stefan Cihan Aykut ist Soziologe und Mercator-Stiftungsprofessor für gesellschaftliche Dynamiken der ökologischen Transformation an der Universität Hamburg.
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Ausgehend von dieser Diagnose analysieren Stefan Aykut und Amy Dahan die globalen Klimaverhandlungen seit dem Pariser Klimaabkommen. Sie beleuchten die geopolitische Dimension der Klimakrise – von Ressourcenkonflikten bis hin zu konkurrierenden industriepolitischen Strategien. Schließlich richtet sich der Blick auf Europa, den Kontinent des Green Deal, auf dem Transformation und Demokratie zunehmend ins Wanken geraten.
Der Band zeigt, dass technische Antworten auf die Klimakrise nicht ausreichen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, das Planetare und das Geopolitische, Ökologie, Gesellschaft und Demokratie gemeinsam zu denken – analytisch wie politisch. Vor diesem Hintergrund entwirft das Buch, im Anschluss an Bruno Latour und andere, eine »Politik des Landens« für eine Erde, deren Lebensbedingungen sich bereits tiefgreifend verändert haben.39