Handeln, Denken und Identität sind von Grund auf sozial. Menschliche Individuen sind motivational auf Sozialität hin ausgerichtet; ihre Identität wird in Sozialität ausgebildet und revitalisiert; ihr Handeln und Denken wird durch Sozialität strukturiert. Diese These einer konstitutiven Sozialität des Handelns findet sich im klassischen Pragmatismus konsequent ausformuliert. Frithjof Nungesser analysiert die konflikt- und folgenreichen Entstehungsbedingungen sowie die inneren Zusammenhänge und Spannungen dieser Theorieposition. Darauf aufbauend reformuliert er sie im Rückgriff auf aktuelle lebenswissenschaftliche Befunde – insbesondere aus Primatologie, Linguistik, Kultur- und Entwicklungspsychologie. So wird der Pragmatismus als eine Sozialtheorie sichtbar, die Evolution, Handeln und kulturelle Entwicklung in nicht-reduktionistischer, innovativer und empirisch haltbarer Weise verknüpft.
1. Auflage, 2021
Bindeart: Paperback Format: 143 x 215 x 41 mm Gewicht: 832 g Umfang: 657 Seiten
»Frithjof Nungesser legt eine interessante, umfassende Studie zur ›Sozialität des Handelns‹ vor. Die Feststellung – ›Das menschliche Individuum kann nur dadurch ein (humanes, JS) Verhältnis zu sich selbst gewinnen, dass es (gleichberechtigter, JS) Teil eines Gruppenzusammenhangs ist, in dessen Rahmen es vor vielfältige Handlungsherausforderungen gestellt wird‹ – kann als Paradigma pragmatischen Denkens und Tuns verstanden werden. Sie verbindet sich mit dem Bewusstsein, dass sich Menschsein in der Balance von Beständigkeit und Wandel vollzieht! Die Studie bietet Diskussionsstoff für das wissenschaftliche, fachspezifische und interdisziplinäre Studium.«
- Jos Schnurer, socialnet.de, 30.08.2021
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Über Frithjof Nungesser
Frithjof Nungesser, Dr. phil., ist Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und lehrt Soziologie an der Universität Graz.
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