Populäre Konzepte wie »Body Positivity«, »Self Love« oder »Körperakzeptanz« zielen auf ein positives affektives Verhältnis zum eigenen Körper ab – unabhängig von dessen Aussehen. Das Buch untersucht die Praktiken und Diskurse, mit denen gezielt nach einem ›guten Gefühl‹ im eigenen Körper gestrebt wird. Auf der Grundlage von ethnographischer Forschung, Expertinneninterviews sowie der Analyse digitaler Materialien, Sach- und Ratgeberliteratur wird der Gegenstandsbereich dazu als »Feld reflexiver Körpergefühle« rekonstruiert. Die Analyse zeigt, dass negative Körpergefühle als gesellschaftlich hervorgebracht verstanden werden, gleichwohl aber durch Formen der Gefühlsarbeit subjektiv bearbeitet werden sollen. Zentrale Strategien bilden dabei Achtsamkeit, Befriedung, Community, Dekonstruktion und Empowerment. Die reflexive Kritik an Körpernormen und Selbstoptimierung mündet so in einen neuen Imperativ der Arbeit an den eigenen Gefühlen. Zugleich werde Gefühle selbst dabei zum Gegenstand von Gerechtigkeitsvorstellungen: Das ›gute Gefühl‹ im eigenen Körper erscheint im untersuchten Feld als gesellschaftlich ungleich verteilte Ressource, die allen gleichermaßen zugänglich sein sollte.
1. Auflage
Bindeart: Paperback Format: 150 x 230 x 150 mm Umfang: ca. 329 Seiten
Nina Sökefeld ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kultursoziologie, Emotions- und Körpersoziologie, der sozialen Ungleichheit und der qualitativen Methoden.
e0000000000000000000000000338059Nach der Optimierunghttps://campus.de/wissenschaft/soziologie/nach-der-optimierung/CAM52374https://campus.de/bundles/storefront/assets/icon/default/placeholder.svgInStock58EURCAM52374e0000000000000000000000000338059PaperbackSelbstoptimierung, Achtsamkeit, Empowerment, Gesellschaftsanalyse, Gefühlsarbeit, Spätmoderne, Körpernormen, Körpersoziologie, Soziale Ungleichheit, Emotion, Affekt, Gefühl, Reflexivität, Körperakzeptanz, Body PositivityBuch1. Auflage 978-3-593-52374-3Körpergefühle und das Ideal affektiver ChancengleichheitSökefeldNina SökefeldPaperback{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000338059","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueEmotion, Gefühl, Affekt, Reflexivität, Körpersoziologie, Selbstoptimierung, Spätmoderne, Gesellschaftsanalyse, Body Positivity, Körperakzeptanz, Gefühlsarbeit, Körpernormen, Achtsamkeit, Empowerment, Soziale Ungleichheite0000000000000000000000000338519Parent Group: Nach der Optimierung0https://campus.de/detail/e0000000000000000000000000338519https://campus.de/bundles/storefront/assets/icon/default/placeholder.svgOutOfStockPARENT_338519e0000000000000000000000000338519{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000338059","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrue/Startseite/Startseite/Wissenschaft/Startseite/Wissenschaft/Soziologie/wissenschaft/wissenschaft/soziologiee0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000000302e0000000000000000000000000000362e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000302CampusPopuläre Konzepte wie »Body Positivity«, »Self Love« oder »Körperakzeptanz« zielen auf ein positives affektives Verhältnis zum eigenen Körper ab – unabhängig von dessen Aussehen. Das Buch untersucht die Praktiken und Diskurse, mit denen gezielt nach einem ›guten Gefühl‹ im eigenen Körper gestrebt wird. Auf der Grundlage von ethnographischer Forschung, Expertinneninterviews sowie der Analyse digitaler Materialien, Sach- und Ratgeberliteratur wird der Gegenstandsbereich dazu als »Feld reflexiver Körpergefühle« rekonstruiert. Die Analyse zeigt, dass negative Körpergefühle als gesellschaftlich hervorgebracht verstanden werden, gleichwohl aber durch Formen der Gefühlsarbeit subjektiv bearbeitet werden sollen. Zentrale Strategien bilden dabei Achtsamkeit, Befriedung, Community, Dekonstruktion und Empowerment. Die reflexive Kritik an Körpernormen und Selbstoptimierung mündet so in einen neuen Imperativ der Arbeit an den eigenen Gefühlen. Zugleich werde Gefühle selbst dabei zum Gegenstand von Gerechtigkeitsvorstellungen: Das ›gute Gefühl‹ im eigenen Körper erscheint im untersuchten Feld als gesellschaftlich ungleich verteilte Ressource, die allen gleichermaßen zugänglich sein sollte.58https://campus.de/media/ed/e1/56/1741704145/dummy_image.jpeg?ts=1788761009