Der soziale Wandel wirkt prägt die zeitgenössische Bestattungskultur und bringt eine wachsende Vielfalt von Beisetzungs- und Grabformen hervor. Mit den gesellschaftlichen Hintergründen dieser Entwicklung befasst sich Matthias Meitzler in der vorliegenden Studie. Anhand seiner qualitativen Feldforschung auf über 1.200 Friedhöfen im deutschsprachigen Raum, begleitet von hermeneutischen Feinanalysen einzelner Gräber, zeigt er, dass viele moderne Ruhestätten mit traditionellen Gestaltungskonventionen brechen und zunehmend persönliche Biografien, Lebensstile und Identitätsvorstellungen widerspiegeln.
Der Friedhof wird zu einem Schauplatz verdichteter Lebensweltreferenzen, an dem Verstorbene nicht mehr primär als Teil eines übergeordneten Kollektivs, sondern als unverwechselbare Individuen verabschiedet, betrauert und erinnert werden. Indem er empirische Thanatosoziologie mit Individualisierungstheorie verbindet, eröffnet der Autor neue Perspektiven auf den gesellschaftlichen Umgang mit Leben und Tod.
Matthias Meitzler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Eberhard Karls Universität Tübingen.
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Der Friedhof wird zu einem Schauplatz verdichteter Lebensweltreferenzen, an dem Verstorbene nicht mehr primär als Teil eines übergeordneten Kollektivs, sondern als unverwechselbare Individuen verabschiedet, betrauert und erinnert werden. Indem er empirische Thanatosoziologie mit Individualisierungstheorie verbindet, eröffnet der Autor neue Perspektiven auf den gesellschaftlichen Umgang mit Leben und Tod.49https://campus.de/media/ed/e1/56/1741704145/dummy_image.jpeg?ts=1775983188